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OS-Verband will zeitgemässe Strukturen

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Autor: Carole Schneuwly

Schlecht geregelte Kompetenzen, lückenhafte Kommunikation, uneinheitliche Strukturen, komplizierte Entscheidungswege, mangelhafte Finanzplanung: Die Liste der Mängel, die ein Audit im OS-Verband Saane-Land und Oberer Seebezirk ausmacht, ist lang. Das Audit hatten die Delegierten der 39 Mitgliedgemeinden bei der Hochschule für Wirtschaft (HSW) Freiburg in Auftrag gegeben. Es sollte die aktuellen Verbandsstrukturen aus dem Jahr 1988 unter die Lupe nehmen und Vorschläge für eine Modernisierung machen.

Anfang April haben die Autoren des Audits ihre Ergebnisse vorgelegt (FN vom 7. April). Anlässlich der Delegiertenversammlung vom Donnerstag in Grolley erhielten die Vertreter der Gemeinden die Gelegenheit, Fragen zu stellen und Anregungen anzubringen. Im Verlauf des Sommers will der Vorstand Entscheide treffen, um den Delegierten im Herbst an einer ausserordentlichen Versammlung einen abstimmungsreifen Vorschlag zu unterbreiten.

Angst vor Machteinbussen

Präsident Carl-Alex Ridoré liess durchblicken, dass der Vorstand die Empfehlung des Audits, die Organisation des Verbandes zu zentralisieren, im Grossen und Ganzen unterstütze. Er sei sich bewusst, dass es in den Gemeinden Ängste gebe, Einfluss und Kompetenzen zu verlieren. «Vor allem die vorgeschlagene Auflösung der lokalen Komitees der einzelnen Schulen könnte zum Knackpunkt werden.» Bestärkt wurde der Oberamtmann des Saanebezirks durch Didier Steiner, den Präsidenten der für das Audit verantwortlichen Delegiertengruppe: Die HSW habe mit der Untersuchung gute Arbeit geleistet, und die Gruppe, die sich nun auflösen werde, stimme dem Zentralisierungsvorschlag einstimmig zu.

Die anwesenden Delegierten nutzten die Anwesenheit von Pascal Fragnière und John Hess von der HSW, um die eine oder andere Detailfrage zu stellen. Die wenigen grundsätzlichen Äusserungen stützten das Audit. So sprach Erika Schnyder, Syndique von Villars-sur-Glâne, von einem «Schritt in die richtige Richtung», in der es nun weiterzumachen gelte. Auch Olivier Spang, Gemeinderat von Corminboeuf, drängte darauf, das Audit zu nutzen und vorwärtszumachen.

Klares Ja zur Rechnung

Die Delegierten hiessen im Übrigen einstimmig die Rechnung 2008 gut, die mit Ausgaben von 19,16 Millionen Franken und Einnahmen von 1,94 Millionen Franken schliesst. Zudem stimmten sie den Schlussabrechnungen für Unterhaltsarbeiten an den Orientierungsschulen Pérolles (2,1 Millionen Franken) und Marly (3 Millionen Franken) zu.

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