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+ Oswald Schneuwly-Waeber, Wünnewil

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zum gedenken

=Oswald Schneuwly-Waeber, Wünnewil

Oswald Schneuwly-Waeber ist am 28. August 1927 zur Welt gekommen. In Heitenried verbrachte er seine Kindheit als fünftes von 14 Kindern. Mama Bertha hatte alle Hände voll zu tun. Sein Vater Felix war ein engagierter Lehrer und sicherte mit Nebenbeschäftigungen das Auskommen der grossen Familie. In seinen Geschichten und Erinnerungen erzählte er eindrücklich von der Einfachheit des Lebens in dieser Zeit.

Am Lehrerseminar Freiburg wurde sein Rucksack mit Methodik, Didaktik und musikalischem Grundwissen gefüllt. Parallel machte er in der Jungwacht Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen. Die erste Arbeitsstelle fand er in Wünnewil im Schlössli. Bei der Familie Franz Perler lernte er Antonie Gendre kennen. 1952 heirateten sie, und die Geschichte der Zweisprachigkeit für die Familie begann.

Für Oswald Schneuwly war die Schule eine Berufung, ein Virus, der ihm injiziert wurde und den er weitergegeben hat. Dort fand er eine seiner Lebensaufgaben und berufliche Befriedigung. Kinder liebte er und pflegte einen humorvollen Umgang mit ihnen. Er hatte das pädagogische Flair, zu lehren, zu erziehen und zu begleiten.

22 Jahre unterrichtete er in Wünnewil, zuerst an der Primarschule, später an der Realschule. 1969 wurde er zum Schulinspektor ernannt. Ihm wurden die Schulen der Stadt Freiburg und Jaun anvertraut, ebenso die Sonderschulen und Kindergärten. In seiner Amtszeit kam seine Innovationskraft in vielen Projekten zum Tragen: Gründung von Kindergärten, Erarbeitung und Einführung des Freiburger Lehrplans, Eröffnung von Kleinklassen und am Schluss die ersten Integrationen von geistig behinderten Kindern.

Langeweile war für ihn ein Fremdwort. Schreiben, Fotografieren, Lesen, Musik hören, Konzerte besuchen, Politik, Garten – vieles interessierte ihn bis zu seinem Abschied. Drei Beschäftigungen haben sein Leben geprägt. Da war einmal das Militär. Mit Abschluss der RS war klar, dass er dem Vaterland auch in der Funktion eines Kadermannes dienen wollte. Als Präsident der Raiffeisenkasse Wünnewil hat er zudem viele Menschen in finanziellen Belangen beraten. Und dann war da noch die Musik – sein wichtigstes Hobby. Während 33 Jahren war Oswald fast jeden Sonntag auf der Empore der Pfarrkirche anzutreffen: als Dirigent oder Organist. Mit grosser Leidenschaft hat er Lieder komponiert. Ihm lag das Sensler Liedgut am Herzen, und als erster Dirigent des Senslerchores pflegte er es weiter.

Une telle intense activité mérite et exige repos. Oswald Schneuwly le retrouvait dans sa famille. Non pas que la vie de famille eut toujours été de tout repos: quatre fils, Bernard, André, René et Patrick, débordant d’énergie, doivent être éduqués, disciplinés. L’unité de la famille lui tenait à cœur. Moult activités réunissaient souvent tout le monde: lors de marches sur de nombreux sommets de la Gruyère; lors des pic-nics au bord de la Singine ou des sorties à ski, au Schwarzsee ou à Jaun.

Retraite, de petits enfants sont venus dont il adorait s’occuper. Il a commencé à écrire, à photographier, à faire des livres et des brochures: à 60 ans, il s’est inventé un nouvel avenir. A 70 ans, survint la mort d’Antonie – une immense douleur.

Noch einmal gab er sich eine neue Zukunft, mit Dorli Waeber, seiner zweiten Frau. Kultur wurde grossgeschrieben: Konzerte, Kunst, Theater, kulturelle Reisen. Dorli war immer da, wachsam, aufopfernd auch bei gesundheitlichen Problemen von Oswald Schneuwly. In letzter Zeit war er voller Projekte, so wie immer. Dann kam eine medizinische Abklärung mit nachfolgender Operation. Der Körper konnte sich nicht mehr erholen. «Mit 80 muss man wissen, dass man in einer geschenkten Zeit lebt», sagte er äusserst weise. Oswald Schneuwly verstarb am 12. Juli 2012. Eing.

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