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Pädophiler aus Priesterstand entlassen

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Wegen Missbrauch von Kindern hat die vatikanische Glaubenskongregation in Rom einen in der Schweiz lebenden und früher in Freiburg tätigen Priester von seinen Ordensgelübden entbunden und aus dem Klerikerstand entlassen. Das schreibt die Schweizer Kapuziner-Provinz auf ihrer Website.

Das bedeute den Ausschluss aus dem Kapuzinerorden und aus dem Priesterstand, heisst es in der Mitteilung. Der heute 77-jährige Priester sei krank und gebrechlich. Deshalb wolle der Orden ihn «nicht einfach auf die Strasse stellen», sondern werde ihm weiterhin Unterkunft gewähren.

Im Februar machte das Buch eines Opfers des Kapuziners Schlagzeilen. Der Freiburger Daniel Pittet schildert darin, wie er als Ministrant vom Priester sexuell missbraucht wurde, der im Bistum Freiburg tätig war (die FN berichteten). Das Buch erscheint im August auf Deutsch.

Der Priester stand nach Angaben der Schweizer Bischofskonferenz drei Mal wegen sexueller Übergriffe vor Gericht. Zweimal sei es um verjährte Fälle gegangen, im dritten Fall sei er 2012 zu einer Haft von zwei Jahren bedingt verurteilt worden. Dabei sei es um den Missbrauch zweier Opfer in den 1990er-Jahren gegangen.

Pittets Fall ist strafrechtlich abgeschlossen. Die Kapuziner lassen den Fall dennoch von einer neutralen Kommission aufarbeiten.

sda/kath.ch

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