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Padua – die Stadt der Fresken

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: angelica tschachtli

Padua Im Bahnhof von Padua: Baustelle, Lärm, Schlangen vor den Schaltern; man könnte ebenso gut in Bologna oder sonstwo angekommen sein. Von der Piazza Stazione führt der Weg in die Innenstadt entlang dem Corso del Popolo und dem Corso Garibaldi (die es in jeder italienischen Stadt gibt …).

Bestürzte Engel

Nach nur fünf Minuten Spaziergang tauchen am linken Strassenrand Überreste einer römischen Arena auf. Und genau hier, vor über 700 Jahren, liess Enrico Scrovegni seinen Stadtpalast mitsamt angebauter Kapelle für sein Seelenheil (und das seiner Familie) errichten. Baumaterial – die römischen Ziegel – stand in Fülle herum. Heute ist vom Palast nichts mehr zu sehen, und die Kapelle steht etwas versteckt abseits der Innenstadt. Im Innern jedoch kommt die Besucherin kaum aus dem Staunen: innert kurzer Zeit, zu Beginn des 14. Jahrhunderts, hat Giotto, der legendäre Schöpfer der Assisi-Fresken, die Kapelle ausgemalt mit Szenen aus dem Leben der Maria, dem Leben Jesu und der Passion. Vor einigen Jahren restauriert, erscheinen die Fresken in hellen Farben und sind sogar gut beleuchtet. Es empfiehlt sich, zwei Tickets zu lösen, da ein einzelner Eintritt nur einen fünfzehnminütigen Aufenthalt erlaubt. Die einzelnen Szenen, insbesondere die Darstellung des Jüngsten Gerichts an der Stirnwand, sind so voller Details, dass ein Opernglas eine Menge Überraschungen garantiert! So erstaunen beispielsweise die Gesichtsausdrücke der Engel, die sich im Himmel schwebend über den Tod Christi entsetzen.

Nur wenige Schritte entfernt befindet sich eine weitere Kapelle, die für ihre Fresken weltberühmt ist: die Ovetari-Kapelle. Sie wurde im Zweiten Weltkrieg jedoch weitgehend zerstört, und es sind nur wenige Überreste von Andrea Mantegnas Ausmalung (Mitte 15. Jahrhundert) zu sehen.

Natürlich sind das nur einige der Kunstjuwelen im Schatz der Stadt.

Dem Corso Garibaldi entlang gehts nun in die Innenstadt. «Bisogna di un caffè?», fragt Stadtführerin Lorella Forcella. «Si!» Nicht irgendeine Bar steht auf dem Programm, sondern eine, die es nur in Padua gibt: Pedrocchi. Das vornehme Kaffeehaus aus dem 19. Jahrhundert war die Idee eines lombardischen Kaffeemeisters. Ein Muss: il caffè Pedrocchi, ein Kaffee mit Minzencrème, Rahm und Kakao.

Padua verfügt über eine typisch italienische Altstadt, eng gebaut, einige erhaltene Geschlechtertürme ragen in die Höhe, viele Kirchen, Märkte, enge Gassen – Italianità, wie der Italienreisende es sich wünscht. Dabei spazieren auffallend viele elegant gekleidete Damen mit ihren kleinen Hunden in den Strassen; zum Shoppen gibt es Läden à gogo.

Vor der Abreise lohnt sich der Besuch im Palazzo della Ragione (Rathaus), der 1218 als Sitz der städtischen Gerichte und Handelsgeschäfte errichtet wurde. Die Trep-pen hochgestiegen steht man unter einer langen Loggia, von der aus man einen herrlichen Blick auf die Piazza werfen kann. Im Innern öffnet sich ein riesiger Saal aus dem 15. Jahrhundert. Die über 300 (!) Szenen verbildlichen astrologische Theorien aus dem 13. und 14. Jahrhundert.

Viele andere Sehenswürdigkeiten verleihen der Stadt einen besonderen Charme – Padua ist nicht irgendeine italienische Stadt!

Infos: www.turismopadova.it. Die Pressereise wurde von Frantour Schweiz organisiert.

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