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Palliativkonzept für Heime im Seebezirk vor Abschluss

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 «Lebensqualität in den Pflegeheimen»–dieses Thema hat die Vereinigung freiburgischer Alterseinrichtungen ins Zentrum ihres gestrigen Studientags an der Universität Freiburg gestellt. Mehr als 500 Teilnehmer konnten den ganzen Tag Vorträge und Seminare über Themen aus dem Heimalltag besuchen.

Einen Schwerpunkt nahm das Thema Palliativpflege ein. Am Vormittag gaben ein Verantwortlicher des mobilen Palliativteams Voltigo sowie der Direktor des Pflegeheims St-Joseph in Sâles Einblick in die Praxis. Am Nachmittag orientierten Vertreter des Gesundheitsnetzes See, wie weit ein Palliativkonzept für die fünf Pflegeheime des Seebezirks gediehen ist.

Jean-Claude Cotting, Leiter des Pflegeheims Kerzers, sagte, dass sein Heim in den letzten Jahren zwischen 9 und 14 Todesfälle pro Jahr gehabt habe. «Todesfälle und Palliativsituationen sind normal, aber die Dichte in unseren Heimen ist sehr gering», so Cotting. «Pflegende aber brauchen ein Konzept, das ihnen Sicherheit gibt im Umgang mit dieser Situation.»

Palliativpflege war in den Heimen des Seebezirks 2011 Thema einer internen Weiterbildung. Aus Diskussionen entstand eine Arbeitsgruppe, die sich von März bis Ende 2013 mit der Ausarbeitung eines Palliativkonzepts beschäftigte. Dieses steht heute, muss aber noch von den Heimleitern genehmigt werden, bevor es die Heime individuell umsetzen können. Fabienne Beaublé, Pflegedienstleiterin des Heims Sugiez, arbeitete am Konzept mit und gab einige Einblicke. Ein wichtiges Thema des Konzepts seien die Schmerzen, von der Einschätzung und Erfassung bis zur Therapie. Aber auch Themen wie Patientenverfügung, Zusammenarbeit mit Angehörigen und Fachpersonen, Spiritualität und Trauerbegleitung gehören dazu. Zum Thema Palliativpflege haben die Heime auch den Dialog mit den Seebezirkler Spitex-Organisationen aufgenommen. uh

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