Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Pandemic-Kits und Kurz-Quarantänen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Nicole Jegerlehner

FreiburgWeltweit erkranken immer mehr Menschen am Grippevirus A/H1N1; die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Schweinegrippe-Pandemie ausgerufen. Was bedeutet dies für Freiburgerinnen und Freiburger, die regelmässig auf Geschäftsreisen in Risikoländer (siehe Kasten) reisen? «Wir nehmen die Schweinegrippe sehr ernst», sagt Rainer Schorr, Geschäftsführer der Bayer International AG in Freiburg. Bayer kenne eine eigene Pandemie-Gruppe, die weltweit in jeder Niederlassung vertreten sei.

Bayer: Reiseempfehlungen

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden regelmässig über Gefahren orientiert: Über aktuelle Krisenherde, über den Ausbruch und die Entwicklung der Schweinegrippe und darüber, wo Touristen entführt werden. «Wir raten ihnen auch, wohin sie besser nicht verreisen – Pakistan oder Iran beispielsweise», sagt Schorr. Wenn die Mitarbeitenden privat aber unbedingt dort hinreisen wollten, verbiete es Bayer nicht: «Aber uns ist es wichtig, ihnen diese Informationen abzugeben, denn das Wohl unserer Mitarbeitenden liegt uns am Herzen.» Die Pandemie-Gruppe besteht bereits seit mehreren Jahren.

Vor kurzem mussten einige Bayer-Mitarbeiter an eine Konferenz in die USA fliegen. Sie erhielten ein «Pandemic-Kit» mit auf die Reise, mit Masken, Handschuhen und Tamiflu. «Wenn irgendwo die Schweinegrippe umgeht und Panik ausbricht, ist das Tamiflu in den Apotheken sofort ausverkauft», sagt Schorr. «So haben es unsere Mitarbeitenden für den Notfall bei sich.»

Nach der Heimkehr gelten für USA-Reisende bei Bayer keine speziellen Regelungen: «Sie sollen sich einfach beobachten», sagt Schorr. Und fügt an: «Die Mitarbeitenden, die an der Konferenz waren, sind alle gesund zurückgekehrt.»

Vibro-Meter: Heimarbeit

Die Vibro-Meter AG mit Sitz in Villars-sur-Glâne hatte während der grossen Grippewelle in Mexiko Angestellte, die dorthin reisen mussten, mit einer Quarantäne belegt: Nach ihrer Rückkehr arbeiteten sie fünf Tage lang von zu Hause aus, wie Peter Uhl, Direktor der Personalabteilung, erklärt. Für eine kurze Zeit bestand sogar eine Dienstreisebeschränkung für Mexiko.

Doch diese Vorsichtsmassnahmen seien unterdessen wieder aufgehoben worden, sagt Uhl. Wer zur Zeit in die USA reise, müsse sich beobachten und reagieren, wenn Grippe-Symptome aufträten. «Die Leute verstehen das alles, das sind ja vernünftige Massnahmen», sagt Uhl.

Lanxess: «Nicht so streng»

Bei der Lanxess International AG in Granges-Paccot wird von Fall zu Fall entschieden, ob Vorsichtsmassnahmen ergriffen werden: «Je nach Destination müssen unsere Angestellten nach ihrer Rückkehr einige Tage zu Hause bleiben und zu unserem Firmenarzt gehen», sagt Personalchef Pierre Wicht. Viele Dienstreisen führten nach Kanada: «Da sind wir nicht so streng.» Wer aber nach Mexiko reise oder in die USA, müsse nach der Rückkehr in die Mini-Quarantäne.

Mehr zum Thema