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Pandemie schafft Unternehmergeist

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Bis Ende September hat der Förderverein Fri Up in diesem Jahr 239 Beratungsgespräche geführt, letztes Jahr waren es zum gleichen Zeitpunkt 232 Gespräche. «Wenn es so weitergeht, wird wohl gar die Rekordmarke von 310 Beratungsgesprächen aus dem Jahr 2018 geknackt», sagt Kevin Schlüter, Verantwortlicher für Kommunikation und Marketing von Fri Up. Damals lag die Marke Ende September bei 234 Gesprächen.

Fri Up führt mit interessierten Jungunternehmern ein- bis mehrstündige Beratungsgespräche durch. Wer nach einer Selektion mit einer interessanten Geschäftsidee ausgewählt wird, erhält zusätzlich eine Projektbegleitung, etwa in Form eines Coachings oder der Zurverfügungstellung von Netzwerken.

Paradebeispiel Local Impact

«Die Zahl der Coachings bleibt konstant bei etwa 20 Projekten pro Jahr», sagt Schlüter. «Derzeit sind es 17 Projekte. In diesem Jahr haben wir bisher sechs neue Start-ups in unser Begleitprogramm aufgenommen – es könnten bis Ende Jahr noch drei hinzukommen. Unser Selektionskomitee trifft sich Ende November wieder. Es sind Projekte, die qualitativ gut sind.»

Für Schlüter hat sich gezeigt, dass die Corona-Pandemie den Unternehmergeist im Kanton nicht gebremst hat. «Man hätte denken können, dass sich neue Projekte vor allem um den Bereich IT oder Online-Hilfe drehen würden», sagt er. «Dem ist nicht so: Es sind sehr viele Branchen vertreten, vom Coiffeur bis zum verpackungsfreien Einkauf.»

Einen Trend hat Schlüter trotzdem ausgemacht: «Es geht klar Richtung lokale Geschäfte und Märkte.» Paradebeispiel dafür ist das Start-up Local Impact mit den Einkaufsgutscheinen der Plattform Kariyon. Das Projekt wird im Rahmen der Wiederankurbelung der Wirtschaft vom Kanton unterstützt und hat bereits einen Umsatz von über 17 Millionen Franken. «Bei der Gründung waren es zwei Personen, nun sind es sechs», so Schlüter. Das Coaching durch Fri Up geht aber weiter. «Der Businessplan muss flexibel bleiben», sagt er. «Local Impact darf nicht nur in der Gegenwart leben. Ziel ist, dass daraus etwas noch Grösseres wird.»

Fri Up hat sich insofern gewandelt, als der Verein seit Anfang Jahr keine Gründerzentren in den Regionen mehr hat. Wo sich Start-ups niedergelassen hatten, in Freiburg, Murten und Vaulruz, managen diese die Lokalitäten nun selber. Laut Schlüter unterhält Fri Up aber Kontakte in verschiedenen Open Spaces des Kantons wie der Blue Factory, dem Marly Innovation Center, Agrico in Saint-Aubin, Vivier oder dem Büro der Region Sense. So sei die Nähe zu Interessenten weiterhin gegeben, und auch Deutschfreiburg komme so nicht zu kurz.

Mit den Hochschulen

Seit dem Beginn des Studienjahrs 2020/21 gibt es gar ein neues Förderprogramm der Freiburger Fachhochschulen und des Vereins Fri Up: das Student Venture Program. Dabei sollen Studierende unterstützt werden, lokale Unternehmen zu gründen. Das Programm zielt darauf ab, Entrepreneurship und Interdisziplinarität zu fördern.

Wie Kevin Schlüter sagt, soll so das Potenzial an den Hochschulen noch besser ausgeschöpft werden. «Es gibt aber auch viele Start-ups, die ohne unsere Hilfe auskommen.» Die Freiburger Start-up-Szene habe sich in den letzten Jahren gut entwickelt, meint er. Sie stütze sich auf die Cluster, die der Kanton prioritär fördert. «Eine Stärke sind die Verbindungen innerhalb dieses Ökosystems: Die Start-ups sind vernetzter denn je.»

Organisation

Fri Up wurde im Jahr 1989 gegründet

Fri Up ist das offizielle Unterstützungsorgan für neue Unternehmen des Kantons Freiburg. Seine Mission: Start-ups und Unternehmensgründer kostenlos beraten und unterstützen. Fri Up ist ein nicht gewinnorientierter Verein, der 1989 gegründet wurde. Sein Hauptsitz befindet sich auf dem Blue- Factory-Areal. Der Verein wird finanziell vom Kanton Freiburg, dem Bund, den Freiburger Regionen und Wirtschaftsrepräsentanten unterstützt. Direktor ist Grégory Grin, Präsident Pierre Esseiva.

uh

 

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