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Pandemie schränkte Generationenprojekt ein

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Senioren im Klassenzimmer: Nun gibt es eine gesetzliche Basis für das Generationenprojekt. Dessen Erfolg wird momentan jedoch durch die Pandemie gebremst.

Wer regelmässig in Klassen tätig ist, darf keine Informationen an Dritte weiterleiten: Diese Ergänzung im Gesetz über die obligatorische Schule ist am Mittwoch vom Grossen Rat einstimmig genehmigt worden. Schon bisher galt, dass Lehrpersonen, sozialpädagogisches Personal und Personal der Schuldienste keine Informationen aus dem Privatbereich der Schülerinnen und Schüler oder ihrer Angehörigen an unberechtigte Dritte weitergeben dürfen. Nun gilt dies auch für die «übrigen regelmässig Mitwirkenden».

Mit dieser Änderung hat das Kantonsparlament gestern dem Generationenprojekt «win 3» von Pro Senectute endgültig die gesetzliche Basis gegeben, sodass Seniorinnen und Senioren einige Stunden pro Woche zusätzlich zu den Lehrpersonen in Klassenzimmern mitwirken können. Punktuelle Mitwirkung war bisher bereits möglich und musste durch die Schuldirektionen genehmigt werden. Das regelmässige Mitwirken unterliegt dagegen der Genehmigung durch die kantonale Erziehungsdirektion.

Von 24 auf 4 Senioren

Jetzt, wo das Prinzip gesetzlich verankert ist, läuft das Generationenprojekt aber auf Sparflamme. Wie Staatsrat Jean-Pierre Siggen (Die Mitte) sagte, seien derzeit nur vier Senioren regelmässig in Klassenzimmern anwesend. Im Schuljahr 2019/20 seien es noch 24 gewesen. «Die Pandemie hat das Projekt erschwert», so Siggen. «Wir hoffen, dass die Teilnahme ab Herbst wieder zunimmt.»

Das Seniorenprojekt gibt es bereits in zehn Kantonen und in mehreren Deutschfreiburger Primarklassen. Der Gesetzesrahmen erlaube es, dass auch Klassen im französischsprachigen Kantonsteil mitmachen, so Siggen. Bisher liege allerdings noch keine Anfrage vor.

Grossrätin Anne Favre (SP, Riaz) sieht im Projekt jedoch eine Chance für ein besseres Verständnis zwischen den Generationen. André Schneuwly (Freie Wähler, Düdingen), der die Änderung mit einer Motion mitangeregt hatte, sieht darin vor allem eine «Bereicherung» für alle Beteiligten.

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