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Pantschau-Anwohner reklamieren: Besucher lassen zu viel Müll liegen

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Autor: Marc Kipfer

Murten Das Auffahrtswochenende brachte die bisher heissesten Tage auf die Freizeit-Wiese Pantschau in Murten. Seit ihrer Entstehung zur Expo.02 zieht die Wiese jedes Jahr mehr Ausflügler und Freizeitsportler an. Am Sonntag erreichte die Besucherzahl für dieses Jahr einen vorübergehenden Spitzenwert. Mit gut sichtbaren und unangenehmen Folgen: Mehrere Anwohner wandten sich per Telefon und E-Mail an die Stadtverwaltung oder den Werkhof, weil sich die Pantschau nach diesem Sommerwochenende voller Müll präsentierte.

«Wir wurden überrascht», gibt Murtens Bauverwalter Peter Friedli zu. Tatsächlich sei die Pantschau an diesem «extremen Wochenende» von Bierbüchsen, Sandwich-Verpackungen und anderem Abfall übersät gewesen, so Friedli. Ein Foto, das ihm ein verärgerter Anwohner schickte, trage die bezeichnende Überschrift «Schlacht von Murten».

Zusammen mit den Verantwortlichen des Werkhofs will Friedli nach Lösungen suchen, um die Situation an den kommenden Wochenenden besser in den Griff zu bekommen. «Unsere Leute müssen sonntags wohl schon um fünf Uhr auf der Pantschau sein, statt wie bisher um halb acht», so Friedli. An Sonntagen stehen gemäss dem Bauverwalter jeweils zwei Personen, meist Aushilfskräfte, im Einsatz.

Laut Stadtschreiber Urs Höchner wird die Stadt Murten auf der Pantschau demnächst zusätzliche Abfallkübel und Pet-Sammelstellen platzieren.

«Littering hat nichts mit den Events zu tun»

Auf der Pantschau herrschte am Wochenende auch deshalb besonders viel Betrieb, weil nebst den üblichen Freizeitbesuchern die Segler der Surprise-Klasse ihre Schweizer Meisterschaft abhielten. Das allgemein bekannte Littering-Problem könne man jedoch nicht den Veranstaltern anlasten, so Stadtschreiber Höchner.

Die Organisatoren von Events auf der Pantschau müssen der Stadt jeweils ein Abfallkonzept vorlegen. Vielmehr beginne das Littering-Problem schon in der Kinderstube, vermutet Bauverwalter Friedli. Sowohl er wie auch Höchner appellieren für die nächsten heissen Sommertage an den Anstand aller Pantschau-Besucher.

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