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Papierlose Regierung bewährt sich

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Früher stapelten sich Ordner und Papierberge, heute brauchen die Staatsräte an ihren wöchentlichen Sitzungen nur noch einen Laptop. Eine Tonne Papier spare der Freiburger Staatsrat so pro Jahr, sagte der Vize-Kanzler Olivier Curty gestern am Europäischen Forum für amtliche Veröffentlichungen in Freiburg (siehe Kasten). Er erklärte den Anwesenden, wie die Umstellung auf die «Papierlose Regierung» funktioniert habe.

Genau vor einem Jahr, im September 2013, hat die Umstellung beim Staatsrat stattgefunden. Der Weg dahin sei nicht ganz einfach gewesen, sagte Curty, denn es sei schwierig gewesen, ein geeignetes Programm zu finden. Das nun verwendete System sei jedoch bereits erprobt und schaffe es, mit der Zweisprachigkeit umzugehen, archiviere Dokumente zentral und garantiere den Datenschutz, so Curty.

Für die Staatsräte biete das papierlose System verschiedene Vorteile: Alle Dokumente seien nun jederzeit überall zugänglich. So könnten sich die Regierungsmitglieder einfacher auf ihre Sitzungen vorbereiten, da sie dazu nicht Berge von Papier mit sich nehmen müssten. Auch seien die Dokumente immer auf dem neuesten Stand, man arbeite nie mit einer veralteten Version. Das System sei auch sehr sicher.

Gleichzeitig weise das System auch einige Schwächen und Risiken auf: Um papierlos zu arbeiten, brauche es eine sehr gute Internetverbindung, gewisse Prozesse seien nicht flexibel, und sobald die Technik einmal nicht funktioniere, könnten die Regierungsmitglieder gar nicht arbeiten.

«Insgesamt gibt es jedoch viele Vorteile. Für die Umstellung auf das Arbeiten ohne Papier mussten wir viele Verfahren überdenken und sind dadurch effizienter geworden», sagte Olivier Curty.

Forum: Experten aus ganz Europa

Erstmals findet in der Schweiz das Europäische Forum für amtliche Veröffentlichungen statt. Gestern hat das Treffen begonnen, heute Abend geht es zu Ende. Staatsrat Beat Vonlanthen und Bundeskanzlerin Corina Casanova eröffneten die Tagung, an der rund 70 Fachleute aus ganz Europa teilnehmen. Präsidiert wird das Forum vom Freiburger Michel Moret, Vize-Syndic in Avry und Leiter des Kompetenzzentrums Amtliche Veröffentlichungen der Bundeskanzlei. Zentrale Frage des Austauschs ist, was die digitale Zukunft für amtliche Veröffentlichungen bedeutet. Während elektronische amtliche Veröffentlichungen in mehreren europäischen Ländern bereits rechtsgültig sind, steht der Wechsel in der Schweiz an. mir

 

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