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«Park bringt keine neuen Auflagen»

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Autor: karin aebischer

Der Förderverein Region Gantrisch betreibt derzeit eine intensive Informationspolitik (siehe FN vom 8. Oktober). Was ist der Naturpark Gantrisch genau? Was bringt er einer Gemeinde für Vor- oder Nachteile? Auf diese Fragen sollen auch die Bürgerinnen und Bürger von Plaffeien und Oberschrot eine Antwort erhalten. Am Mittwochabend haben sie die Gelegenheit, sich über den regionalen Naturpark Gantrisch zu informieren.

Folgen nicht fassbar

Der Ammann von Oberschrot, Armin Jungo, geht davon aus, dass die Bürgerinnen und Bürger seiner Gemeinde dem Beitritt zum Naturpark eher skeptisch gegenüberstehen. «Weil es für sie nicht fassbar ist, was ein Beitritt genau bedeutet.» Nachteile müsste die Gemeinde daraus sicher keine ziehen, sagt Armin Jungo. So steht einzig ein finanzieller Beitrag von drei Franken pro Einwohner pro Jahr an.

Der Syndic von Oberschrot hofft, dass der Bund und die Kantone im Rahmen des Parks für die 28 Gemeinden Gelder zur besseren Vermarktung von regionalen Produkten auslösen.

Label soll verkaufsfördernd wirken

In der besseren Vermarktung von Produkten aus der Land-, Forst- und Alpwirtschaft sieht auch Otto Lötscher, der Ammann von Plaffeien, die Chancen seiner Gemeinde. «Mit dem Label des Naturparks könnte eine bessere Wertschöpfung generiert werden», erklärt er. Und es sei mitunter auch eine Chance, von Fördermitteln des Kantons und des Bundes zu profitieren.

Keine Einschränkungen

Der Beitritt zum Naturpark sei zudem ein Bekenntnis, dass die Gemeinde zu ihren Ressourcen Sorge tragen will. «Ein Naturpark ist kein Naturschutzzentrum», meint er auf die Frage, ob Landwirte Angst vor Einschränkungen haben müssen. «Der Park sieht für die Landwirtschaft keine zusätzlichen Auflagen vor. Es gelten die bestehenden Gesetze», hält Lötscher fest.

Obwohl der Syndic weiss, dass es einige Personen gibt, die dem Beitritt skeptisch gegenüberstehen, sieht er der Abstimmung an der kommenden Gemeindeversammlung optimistisch entgegen. «Am Infoabend werde ich dann den Puls der Bevölkerung spüren können», sagt Lötscher und fügt hinzu, dass «die Anwesenden dann auch sehen werden, dass wir nur davon profitieren können».

Hotel Alpenklub, Plaffeien. Mi., 28. Oktober, 20 Uhr.

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