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Parlament vermisst Mut beim Fördern junger Talente

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Zwei Postulate hatten vom Staatsrat Informationen über das kantonale Programm «Sport-Kunst-Ausbildung» gefordert. Dieser erstellte einen 22-seitigen Bericht und verglich darin insbesondere die Freiburger Talentförderung mit derjenigen anderer Kantone.

Gestern äusserten sich die Grossräte mehrheitlich positiv über den Umfang des Berichts, zeigten sich aber unzufrieden mit den Schlussfolgerungen.

«Der Staatsrat schreibt im Bericht, alles laufe gut mit dem Programm», sagte Grossrätin Gabrielle Bourguet (CVP, Granges). «Auf dem Terrain höre ich aber anderes. Es fehlt dem Kanton an Ambitionen.» Ruedi Schläfli (SVP, Posieux) drückte es so aus: «Freiburg steht mit dem Programm nicht gut, aber auch nicht schlecht da. Der Kanton macht bloss seine Arbeit und gibt dafür im Jahr 330 000 Franken aus. Doch dem Bericht fehlt es an Mut, Selbstkritik und Vision.»

Urs Perler (CSP, Schmitten) meinte, 16- bis 18-Jährige seien mit der Schule und dem Sport oder der Kunst grossen Belastungen ausgesetzt. «Ich erlebe jedes Jahr Schüler des Programms mit Erschöpfungssymptomen. Sie steigen dann aus oder gehen an eine private Schule.»

Andere Grossräte meinten, der administrative Aufwand, um Entlastung zu erhalten, sei in Freiburg gross.

Staatsrat Jean-Pierre Siggen sagte, die Priorität liege auf dem Schulischen. Das Freiburger Programm sei an die Verhältnisse im Kanton angepasst und schwer mit anderen Kantonen vergleichbar. So fehle für eine Sportklasse oder -schule die kritische Masse. Verbesserungen seien aber möglich und würden laufend geprüft.

uh

 

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