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Partei glaubt an einen Ständeratssitz

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Zwei Sitze. Einen im Stände- und einen im Nationalrat», sagt Didier Castella, Präsident der FDP des Kantons Freiburg, auf die Frage, was seine Partei von den Wahlen am 18. Oktober erwarte.

Bei den letzten Nationalratswahlen 2011 hatte die FDP gemeinsam mit der Jungpartei 12,8 Prozent der Wählerstimmen und damit einen Sitz im Nationalrat erreicht. Ständeratskandidat Ruedi Vonlanthen landete weit abgeschlagen auf dem letzten Platz. Damals hatte die FDP auf das «liberale Original» gesetzt und war nur mit ihrer Jungpartei eine Listenverbindung eingegangen. Dieses Jahr hingegen spannt sie mit der BDP und deren Jungpartei zusammen–obwohl die BDP nach einem grossen Krach und mehreren Austritten nicht mehr mit der Partei vor vier Jahren vergleichbar ist. Zum einen sei diese Allianz ein Signal für eine starke Rechte, sagt Castella. «Wir hätten gerne eine grosse Allianz der rechten Parteien gehabt. So hätten wir den dritten Sitz der SP angreifen können.» Leider sei dies aber gescheitert. Zum anderen stärke die BDP die Position der FDP. «Manchmal können auch nur 0,5 Prozentpunkte ausschlaggebend sein.»

Genug vom Populismus

Dass sich Castella dennoch so zuversichtlich gibt, hat mehrere Gründe. Sowohl auf kantonaler wie auch auf Bundesebene habe die FDP in den letzten zwei Jahren grosse Arbeit geleistet, um ihre Werte besser zu kommunizieren. Zumindest im nationalen Wahlbarometer hat die FDP denn auch zugelegt. «Dies ist sicher auch in Freiburg der Fall», sagt Castella. So habe die FDP Freiburg seit 2011 einige neue Mitglieder willkommen heissen können, darunter bekannte Gesichter wie Nicolas Bürgisser oder Michel Losey. «Ich denke, nach einigen Jahren des Populismus haben viele begriffen, dass es nicht den Hass gegen Ausländer oder gegen die Reichen braucht, sondern Kompromisse, Zusammenhalt und Lösungen.» Auch stehe die FDP mit Ständeratskandidat Jacques Bourgeois an einem anderen Ort als vor vier Jahren mit Ruedi Vonlanthen. Bourgeois sitze seit acht Jahren im Nationalrat. «Und er ist jemand, der seine Dossiers sehr gut beherrscht.» Nun gelte es, die FDP-Sympathisanten zu mobilisieren. «Das ist unsere grosse Schwäche. Daran müssen wir in den nächsten Wochen noch arbeiten.»

FDP unterstützt Bilaterale

Kernthemen der FDP sind in diesem Wahlkampf die Unternehmen und Arbeitsplätze, Familie und Gesellschaft, Migration und Europa, Mobilität, Landwirtschaft und Landschaft, die Sicherheit sowie Gesundheit und Soziales.

«Die Unternehmen und die Arbeitsplätze sind das, was den Erfolg der Schweiz ausmacht und die hohe Lebensqualität garantiert.» Gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen seien deshalb wichtig. Eine grosse Herausforderung bestehe in der nächsten Legislatur auch in der Raumplanung. «Es gilt, die Landschaft zu bewahren, aber dennoch genügend Flächen für Bürger und Unternehmen bereitzustellen, damit sich diese entwickeln können.»

Eine klare Position bezieht Castella in Sachen Europa. «Die Bilateralen sind extrem wichtig für uns, der EU beitreten wollen wir aber nicht.» Und wie steht die FDP zur Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative? «Es braucht Verhandlungen, damit wir die Initiative umsetzen können, ohne die Bilateralen zu gefährden.» Sei es nicht möglich, einen Konsens zu finden, gebe es mit der Initiative «Raus aus der Sackgasse» bereits entsprechende Bemühungen. «Es ist nicht unser bevorzugter Weg. Aber stehen die Bilateralen auf dem Spiel, soll das Volk entscheiden können. Und die FDP wird sich ganz klar für die Bilateralen aussprechen.»

 Nicht bei den Prioritäten der FDP zu finden ist der Atomausstieg–obwohl die FDP Schweiz kurz nach der Katastrophe in Fukushima verlauten liess, sie werde einen Atomausstieg prüfen. Langfristig sei er für den Atomausstieg, sagt Castella. «Aber er muss gut geplant sein.» So gehe es nicht an, die Atomkraftwerke auszuschalten und den Bedarf durch Strom aus Kohle- oder Gaskraftwerken zu decken. «Diese produzieren enorm viel CO2. Das belastet die Umwelt und ist keine valable Alternative.» In erster Linie gelte es, den Stromverbrauch zu reduzieren. «Aber die Massnahmen sollten wirtschaftlich erträglich sein.»

Die FN präsentieren die Ausgangslagen der Listen für dieNationalratswahlen.Bisher erschienen: CSP (9.9.) und CVP (12.9.).

«Wir hätten gerne eine grosse Allianz der rechten Parteien gehabt.»

Didier Castella

Präsident FDP Freiburg

Bisher

Jacques Bourgeois

Der 57-jährige Jacques Bourgeois wohnt in Avry-sur-Matran. Er ist Ingenieur-Agronom und Direktor des Schweizer Bauernverbandes. Von 2001 bis 2007 sass er im Grossen Rat, dann wurde er in den Nationalrat gewählt. Er ist Mitglied der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie sowie des Strategierats des Bundes für Ressourceneffizienz und erneuerbare Energien. Politisch setzt er seine Prioritäten bei der Landwirtschaft, der Wirtschaft, der Energie, der Raumplanung und der Umwelt. Bourgeois ist unter anderem Verwaltungsratsmitglied der Freiburgischen Verkehrsbetriebe TPF und der Grande Dixence SA in Sion, Stiftungsratsmitglied des Dalerspitals in Freiburg sowie Ehrenpräsident des Freiburger Radfahrer-Verbands. In seiner Freizeit geht er regelmässig Velo fahren und macht Skitouren. Bourgeois ist verheiratet und hat zwei Kinder.rb/Bild ae

Neu

Christian Udry

Der 39-jährige Christian Udry wohnt in St.Silvester und ist Finanzinspektor beim Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco). Seit dem Jahr 2006 ist er Gemeinderat in St.Silvester; in diesem Amt kümmert er sich um die Departemente Finanzen und Steuern sowie Verkehr und Strassen. Ebenfalls ist Christian Udry Kassier der FDP Sense und der FDP Sense-Oberland sowie Delegierter des Alters- und Pflegeheims Region Ärgera in Giffers. In der Politik engagiert sich der Sensler, um die Randregionen zu stärken und zu fördern, ebenfalls will er die Rahmenbedingungen der KMU verbessern. Er ist Mitglied des Schützenvereins von St.Silvester und gerne auf Reisen. In seiner Freizeit befährt Udry oft mit seinem Motorrad die Schweizer Bergpässe, fährt Mountainbike und verbringt Zeit mit seiner Familie. Christian Udry ist verheiratet und hat ein Kind.rb/Bild ae

Neu

Michel Losey

Der 52-jährige Michel Losey wohnt in Sévaz im Broyebezirk und ist Landwirt sowie Finanz- und Betriebswirtschaftsspezialist im Bereich Landwirtschaft. Seit 1996 sitzt er im Grossen Rat, bis Ende 2014 aber für die SVP. Damals trat er aus der Partei aus, weil er sich zu wenig unterstützt fühlte. Losey ist Mitglied mehrerer Vereinigungen; so präsidiert er die Interessengemeinschaft für den Schutz der Landwirtschaftsflächen im Broyebezirk sowie die Seilbahnen der Freiburger Alpen und sitzt in den Verwaltungsräten von Groupe E und der Zuckerfabrik Aarberg. Politisch will er sich für die Landwirtschaft und deren Ernährungssouveränität, die KMU und Start-ups sowie den Tourismus einsetzen. Auch die Energiepolitik ist für ihn ein wichtiges Thema. In seiner Freizeit geht er gerne wandern, auch mag er Musik und Lesen. Losey ist verheiratet und hat zwei Töchter.rb/Bild ae

Neu

Pascal Kuenlin

Der 48-jährige Pascal Kuenlin wohnt in Marly. Er ist Geschäftsführer und Promotor der Weck-Aeby-Regie in Freiburg. Von 1997 bis 2014 war er im Grossen Rat, 2013 gar Ratspräsident. Von 1997 bis 2011 war er Mitglied der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission, von 2005 bis 2011 deren Präsident. Ebenfalls sass er zehn Jahre im Gemeinderat von Marly. Bekannt wurde Kuenlin als Promotor des Projekts für ein neues Eisstadion und ein Schwimmbad am Standort St.Leonhard–obwohl schliesslich ein anderes Projekt den Zuschlag erhielt. Er engagiert sich, um Rahmenbedingungen, welche die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz fördern, zu erhalten. Ebenfalls will er das System der Sozialversicherungen nachhaltig sichern, um die Risikobereitschaft der Unternehmer zu begünstigen. Pascal Kuenlin tritt zum dritten Mal als Nationalratskandidat an.rb/Bild zvg

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Markus Ith

Der 42-jährige Markus Ith wohnt in Murten und ist Betriebsökonom. Seit 2001 ist er Grossrat und seit 2011 Fraktionspräsident im Grossen Rat. Er ist zudem seit 2000 Generalrat in Murten und seit 2009 Vorstandspräsident des Gesundheitsnetzes See. Politisch will er optimale Rahmenbedingungen kreieren, damit die Unternehmen investieren und Arbeitsplätze schaffen können. Prioritär sind für ihn auch ein finanziell tragbares Gesundheitssystem, das auf Eigenverantwortung beruht, und eine Senkung der Reglementierungen, um das Unternehmertum und die Innovation zu stärken. Ith ist Mitglied mehrerer Organisationen, so OK-Präsident des Kerzerslaufs und Stiftungsratsmitglied der Fondation Blancpain. In seiner Freizeit verbringt er gerne Zeit mit der Familie und in der Natur, treibt Sport und macht Musik. Ith ist verheiratet und hat zwei Kinder.rb/Bild ae

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Nadine Gobet

Die 45-jährige Nadine Gobet wohnt in Bulle im Greyerzbezirk. Sie ist Juristin und Vizedirektorin des regionalen Arbeitgeberverbandes. Seit 2006 sitzt sie im Grossen Rat. Auch ist Nadine Gobet Vizepräsidentin des Justizrats und Mitglied der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission. Nadine Gobet setzt sich ein für eine starke Positionierung des Wirtschaftsstandorts Schweiz, für die Arbeitsplätze, die Bildung und den Fortbestand des Sozialversicherungssystems. Gobet ist Mitglied in mehreren Organisationen, so ist sie Vizepräsidentin der Stiftung Les Buissonnets in Freiburg und Verwaltungsratsmitglied der Bergbahnen der Freiburger Alpen. Auch ist sie in den Sekretariaten des Greyerzer Regionalverbands sowie des kantonalen Metzgereimeisterverbands tätig. In ihrer Freizeit mag Gobet Spaziergänge in der Natur, Skifahren und Golf. Sie lebt in einer Beziehung.rb/Bild ae

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Fritz Glauser

Der 53-jährige Fritz Glauser wohnt in Châtonnaye im Glanebezirk. Der Landwirt ist seit 2006 im Grossen Rat. Er ist Präsident der FDP Glane und der Finanzkommission von Châtonnaye. Als Vizepräsident des Schweizerischen Bauernverbandes, Präsident des Freiburgischen Bauernverbandes und der Schweizer Getreideproduzenten liegen ihm Landwirtschafts-, Energie- und Raumplanungsthemen am Herzen. Die Bildung, die Mobilität sowie die Unterstützung sportlicher und kultureller Verbände gehört ebenfalls zu seiner politischen Agenda. Glauser ist Mitglied mehrerer Organisationen, etwa der Käsereigesellschaft Châtonnaye, wo er das Amt des Präsidenten innehat. In seiner Freizeit spielt er in der Fanfare und mag es, die sportlichen Aktivitäten–etwa Schwingen und Fussball–seiner erwachsenen Kinder mitzuverfolgen. Glauser ist verheiratet und hat vier Kinder.rb/Bild ae

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