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Partner: Die günstige Zusammenarbeit mit dem EHC SenSee-Future

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Seit drei Jahren ist das Clubwechsel-Reglement (CV) in Kraft. Dieses ersetzt die bis dahin fälligen Transfer- oder Ablösesummen. Neu müssen die Vereine eine Rückvergütung an die Ausbildner-Clubs jener Spieler erstatten, welche nicht aus dem eigenen Juniorenbereich stammen. Für Organisationen, welche über keinen eigenen Nachwuchs verfügen, wird es so ganz schwer. Mittel- und langfristig dürften solche Clubs von der Bildfläche verschwinden.

Nachwuchs kostet Bulls ganze 8500 Franken

Als das Reglement kam, regelten die Düdingen Bulls dieses Problem mittels einer Zusammenarbeit mit dem EHC SenSee Future (früher ENB SenSee). SenSee Future hat damit vertraglich die Nachwuchsarbeit mit den Düdingern gesichert. Für deren Präsident Daniel Waeber ist dies eine saubere Lösung: «Der Schweizerische Eishockey-Verband akzeptiert diesen Vertrag. Dass der Partnerclub einen anderen Namen trägt, spielt dabei keine Rolle.» Bulls kostet diese Zusammenarbeit jährlich nur 8500 Franken, «was nicht viel ist, wenn man bedenkt, dass im Bernbiet für dieselbe Zusammenarbeit zwischen 30 000 und 40 000 Franken bezahlt werden und eine eigene Nachwuchsbewegung mit mindestens vier Teams in vier Alterskategorien rund 200 000 Franken kosten würde.»

In dieser Saison kamen jeweils zwei oder drei Elite-B-Spieler von SenSee Future bei den Bulls in der 1. Liga zum Einsatz. Spieler, für welche die Düdinger bei einer möglichen definitiven Übernahme keine Ausbildungsentschädigung zu entrichten hätten. «Bereits auf diese Saison hin hat SenSee Future fünf Spieler in die 1. Liga gebracht. Doch keiner spielt bei den Bulls, weil sie nicht den Ansprüchen von Eltschinger genügten», so Daniel Waeber. «Er hätte seine Ambitionen zurückstecken müssen. Er wollte aber an der Spitze mitspielen.» Das Budget der Bulls von total 380 000 Franken findet er überrissen: «In der 1. Liga kann man auch mit 150 000 Franken wirtschaften. Der Rest ist natürlich abhängig von den Prämien, die man den Spielern bezahlt.»

Eltschinger der falsche Mann

Sicher auch deshalb kam die von Eltschinger angestrebte Fusion mit SenSee nicht zustande, führt Waeber weiter aus: «Ein einziger Club wäre ein riesiger Moloch geworden. Wir haben uns vor den Finanzen gescheut. Mit einem anderen Mann an der Spitze wäre es vielleicht gegangen, Eltschinger war dafür aber der Falsche.» fs

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