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Patois, Greyerzer Spitze und Hamme

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Kommt Herbst, kommt Kilbi: Am dritten September-Wochenende geht die «Freiburger Kilbi» in die zweite Runde. Dabei handelt es sich um eine Kilbi für das ganze Freiburgerland, die sich als zusätzliche Alternative zu den traditionellen Dorffesten versteht. Nachdem die Veranstaltung im Herzen der Stadt Freiburg vergangenes Jahr über 15 000 Leute anlockte, wandert sie dieses Jahr vom Saane- in den Greyerzbezirk: Vom 19. bis zum 21. September ist in Bulle und Umgebung Zeit für Bretzeln und Kilbi-Senf. An der gestrigen Pressekonferenz gab Organisationspräsident und SVP-Nationalrat Jean-François Rime das dreitägige Festprogramm bekannt.

Kilbi-Schaukel und Tiere

Um auch den Kleinsten die Freiburger Tradition weiterzugeben, ist die Feier sehr familienfreundlich gehalten: Am Samstag findet im Centranim in Bulle ein Atelier statt, wo Kinder gemeinsam basteln und Bretzeln backen können. Das ganze Wochenende können auf dem «Bauernhof» Kälber, Ziegen, Schweine und Pferde bestaunt und gestreichelt werden–ein Bauer wird den interessierten Kindern sogar das Melken lehren. Auch können die Kleinen auf einem Lehrpfad, der durch die ganze Stadt Bulle führt, etwas über ihren zweisprachigen Heimatkanton erfahren. Nicht zuletzt wird eine grosse Kilbi-Schaukel aufgehängt, auf der mehrere Leute gleichzeitig hin und her schwingen können.

Bühne für Handwerker

Auf dem «Marché du Terroire» in der Stadt Bulle werden das ganze Wochenende Freiburger Handwerkskunst und Traditionen präsentiert. An einem der über dreissig Stände kann beispielsweise das alte Freiburger Mundart-Französisch, das Patois, erlernt werden. Talentierte Handwerkerinnen führen vor, wie die typische Greyerzer Spitze hergestellt wird. Live erleben die Besucher mit, wie Glocken gegossen oder Käse produziert wird. Ferner bieten die Organisatoren auch regionalen Musikern eine Bühne: An verschiedenen Standorten im Greyerzbezirk treten Blaskapellen, Chöre und Volksmusikensembles auf.

Zwölf Stunden Kilbi-Menü

Da mit der Kilbi auch das populäre Kilbi-Menü einhergeht, wird nicht nur im «Espace Gourmand» im Herzen Bulles jeden Tag zwölf Stunden lang der Siebengänger serviert, sondern auch in diversen Restaurants der Region. Cuchaule mit Kilbi-Senf, Kohlsuppe, Hamme und Räucherwurst, Rosinen-Lammkeule mit Kartoffelstock, gefolgt von Greyerzer AOP und Meringue mit Doppelrahm–da läuft jedem Kilbi-Fan das Wasser im Mund zusammen. Die Organisatoren legen besonderen Wert auf die Verwendung von Freiburger Produkten–ganz wie zu Grossmutters Zeiten.

www.benichon.org

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