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Pausen wurden nicht eingehalten und die Nutzlast überschritten

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Autor: walter buchs

freiburg Gemäss Bundesgesetzgebung ist es Aufgabe der Kantone, die Bestimmungen über den Gütertransport zu kontrollieren. Aufgrund der regelmässigen Meldungen über Verstösse bat SP-Grossrat Vincent Brodard aus Romont den Staatsrat um Auskunft über die Ergebnisse der Kontrollen.

Wie aus der soeben veröffentlichten Antwort auf die Anfrage hervorgeht, werden von Freiburger Beamten das ganze Jahr hindurch wöchentlich mehrmals Kontrollen durchgeführt. Dazu erfolgten jährlich vier grosse interkantonale Schwerverkehrskontrollen und zwei europäische Kontrollen der Busse und Lastwagen. Somit verzeichne die Polizei pro Jahr rund 2500 Kontrollstunden.

Im Jahr 2006 wurden 50 und im Jahr 2007 dann 49 Verstösse gegen die sogenannte Chauffeurenverordnung festgestellt. Laut Staatsrat zeigt die Statistik, dass die Verstösse mehrheitlich in einer Nichteinhaltung der Pausen und in Fehlmanipulationen des Fahrtschreibers bestehen. Gesetzesverstösse im Zusammenhang mit mangelnder Ruhezeit und Überschreitung der zulässigen Lenkzeiten seien eher selten. Dabei falle auf, so der Staatsrat, dass ein Grossteil der Verstösse Lenkern von leichten Sattelschleppern zuzuschreiben ist.

Ergebnisse der Kontrollen

Wie es in der Antwort an Grossrat Brodard weiter heisst, wurden bei Kontrollen im Jahr 2006 63 Verstösse gegen Gewichtslimiten und im Jahr 2007 deren 84 festgestellt. Diese Gesetzesüberschreitungen würden hauptsächlich von Lenkern von Lieferwagen begangen. Diese haben eine begrenzte Nutzlast.

Dabei werde festgestellt, dass die Anzahl Lieferwagen bis 3,5 Tonnen für alle Transportarten deutlich zunehme. Hiefür gebe es zwei Gründe: Die Lieferwagenführer unterstehen den Vorschriften der Chauffeurverordnung nicht. So bestehe für diese Chauffeure kein Nachtfahr- und Sonntagsfahrverbot, und ihre Fahrzeuge unterliegen zudem der leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe nicht.

Schliesslich erwähnt der Staatsrat, dass er aufgrund der vorliegenden Daten keine Angaben über die Herkunft der Lenker machen könne. Da das Bundesamt für Strassen gegenwärtig eine neue Informatikanwendung aufbaut, werde das künftig möglich sein.

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