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Pavel Rosa erlöst Freiburg-Gottéron

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Gottéron-Trainer Hans Kossmann und Co. machten zuletzt keinen Hehl daraus, dass der sportliche Wert der European Trophy nicht sonderlich gross ist. Die Fans taxieren dies offensichtlich genauso. Obwohl Generaldirektor Raphaël Berger im Vorfeld verlauten liess, dass für die beiden Spiele vom Freitag gegen Tappara (2:3 n. P.) und am Samstag gegen Turku jeweils 1500 Tickets abgesetzt worden seien, waren im Endeffekt nur 1111 beziehungsweise 1227 Zuschauer für die Partien präsent. Nicht mehr also, als bei jedem anderen gewöhnlichen Testspiel auch.

Starker EX-NHL-Hüter

Die Anwesenden von Samstag bekamen ein flottes Spiel präsentiert, in welchem die Freiburger mehr Spielanteile hatten. Das 0:1 für die Gäste aus Turku, die am Vortag den SC Bern noch 4:1 geschlagen hatten und mit Mika Strömberg einen ehemaligen Gottéron-Verteidiger als Assistenz-Coach haben (Saison 1999/2000) kam unerwartet nach einem überflüssigen Puckverlust Adam Hasanis. In der Folge scheiterte Gottéron immer wieder an Turku-Hüter Antero Nittymäki. Der 32-Jährige kehrte auf diese Saison hin nach zehn Jahren in der NHL (zuletzt bei den San Jose Sharks) zu seinem Stammclub zurück und wurde 2006 an den Olympischen Spielen in Turin (Silber mit Finnland) zum besten Torhüter des Turniers ausgezeichnet.

Wenig Kaltblütigkeit

 Dass Gottéron wie bereits in der gesamten Vorbereitung Mühe hatte, seine Chancen zu verwerten, lag indes nicht nur am renommierten Finnen im Turku-Kasten. Zu nonchalant wurde mit den Möglichkeiten umgegangen. Es bedurfte eines schönen Hocheckschusses von Romain Loeffel, um den Bann zu brechen (42.). Weil Lukas Gerber, Pavel Rosa und Michael Ngoy in der beherzten Schlussphase der Gastgeber den Siegestreffer vergaben, ging es in die Overtime. In dieser setzte Künstler Rosa mit einem seiner berüchtigten Handgelenkschüssen elf Sekunden vor Ende den Schlusspunkt.

 Für die Moral ist dieser alles in allem verdiente Erfolg gegen die physisch robusten Finnen (nicht nur wegen dem 203 cm grossen und 102 kg schweren Markko Anttila) allemal positiv. Im nächsten Spiel der European Trophy vom kommenden Freitag dürfte das Engagement noch eine Spur grösser sein. Gegner im St. Leonhard wird dann der SC Bern sein.  fs

 

 Gottéron – Turku 2:1 n. V. (0:1, 0:0, 1:0, 1:0)

St. Leonhard; 1227 Zuschauer; SR: Bergamelli, Vlay (Fluri, Zosso).Tore:18. Koskiranta (Virtala, Ehrhardt) 0:1; 42. Loeffel (Jeannin/Ausschluss Tuomainen) 1:1; 65. (64:49) Rosa (Loeffel/Ausschluss Laakso) 2:1.Strafen:7-mal 2 Min. plus 10 Min. (Dubé) gegen Gottéron, 8-mal 2 Min. plus 2-mal 10 Min. (Laakso und Ristolainen) gegen Turku.

Gottéron:Rytz; Birbaum, Heins; Schilt, Kwiatkowski; Ngoy, Loeffel; Abplanalp, Gerber; Hasani, Dubé, Merola; Knoepfli, Jeannin, Rosa; Plüss, Bykow, Brügger; Vauclair, Botter, Cadieux.

TPS Turku:Nittymäki; Vittasmäki, Ristolainen; Lehntonen, Ehrhardt; Seppänen, Paven; Friman; Hattunen, Locke, Willsie; Virtala, Koskiranta, Antilla; Tuomainen, Laakso, Salo; Huhtala, Tuominen, Kulmala.

Bemerkungen: Gottéron ohne Gamache, Mauldin, Sprunger und Sutter (alle verletzt), Wiedmer (überzählig). Beste Spieler: Loeffel und Nittymäki.

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