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Payerne und Armee wollen Land tauschen

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Die Schweizer Armee möchte das ganze Areal rund um den Militärflugplatz Payerne absichern. Dazu will sie der Gemeinde Payerne ein fast 5000 Quadratmeter grosses Teilstück der Route de Rueyres abkaufen. Für dieses Land würde die Armee der Gemeinde fast 1,8 Millionen Franken zahlen.

«Dieser Abschnitt, der selten benutzt wird, würde nach dem Verkauf völlig abgesperrt. Wir haben jedoch dafür gesorgt, dass der Zugang zum Technologiepark Aeropole III zugänglich bleibt», sagte Gemeindepräsidentin Christelle Luisier Brodard am Montagmorgen an einer Pressekonferenz, an der sie das Geschäft vorstellte.

Dieses wird noch dem Gemeinderat während einer der nächsten Tagungen zur Abstimmung vorgelegt.

Auch Payerne will ankaufen

Im Gegenzug zum geplanten Landverkauf an der Route de Rueyres will Payerne der Armee ein 5000 Quadratmeter grosses Grundstück im Gebiet Bois de Boulex abkaufen. Auf ihm befinden sich zurzeit zwei Lagerhallen im Wert von 22 584 Franken. Was die Gemeinde mit den beiden Lagerhallen und mit dem Grundstück vorhat, ist zurzeit noch nicht bekannt.

Falls dieser Kauf akzeptiert wird, stellt das Liegenschaftsmanagement der Armee der Gemeinde Payerne des Weiteren im Industriegebiet Grandes Rayes ein Areal mit einer Gesamtfläche von rund 22 000 Quadratmeter zur separaten und dauerhaften Nutzung während achtzig Jahren zur Verfügung.

89 365 Franken Jahresmiete Für diese Nutzung wird Payerne eine Jahresmiete von rund 90 000 Franken zahlen. Dieser Betrag wird nach einer Frist von fünf Jahren jährlich an den Landesindex der Konsumentenpreise angepasst.

«Allerdings würde Payerne die ersten zehn Jahre keine Miete bezahlen müssen, wenn wir das Areal im Industriegebiet Grandes Rayes nicht nutzen», sagte Christelle Luisier Brodard weiter.

Industriezone für Luftfahrt

Zwar besitzt die Gemeinde Payerne unter anderem Landparzellen der Industriezone auf dem Areal der Aero­pole. Aber: «Die sind für spezifische Tätigkeiten reserviert. Besonders für solche, die mit der Luftfahrt zusammenhängen», erklärte Luisier Brodard.

Abgesehen von diesen Industrieparzellen besitze Payerne nur noch wenige Parzellen für die klassische Nutzung und das Handwerk. «Diese Grundstücke will die Gemeinde industriell erschliessen», sagte Luisier Brodard.

bearbeitet von rst/FN

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