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Peissard siegt in Cutterwil

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Patrick Peissard aus Matran ist ein Altbekannter auf den Schweizer Motocrosspisten. Mit seinem unverwechselbaren Fahrstil sticht der Freiburger aus dem Feld heraus und hat mit seiner Fahrweise schon manchem Gegner das Fürchten gelehrt. Der mittlerweile über 40-jährige Freiburger konzentriert sich in diesem Jahr erstmals voll und ganz auf die National-Open-Schweizermeisterschaft, und dies auch gleich überaus erfolgreich. Weil sich Normand Fahrni (Sorens), der Überflieger der ersten Saisonhälfte, in Bullet (VD) am Handgelenk verletzt hatte, konnte Peissard die Tabellenführung kampflos übernehmen. Seither verwaltete der Routinier seinen Vorsprung auf seine Verfolger Cédric Ruch (Moutier) und Sandro Allemann (Murgenthal) geschickt und baute diesen von Rennen zu Rennen gar weiter aus.

Wenig fehlt zum Titel

 Cutterwil markierte bereits die vorletzte Station dieser Saison, bevor es in Les Vieux-Prés (NE, 20. + 21. September) ein letztes Mal auf Punktejagd geht. Im ersten Rennlauf musste sich Peissard auf seiner Kawasaki nur dem Inter-Fahrer Kevin Biffiger (Fully) beugen und kam als bester National-Pilot ins Ziel. Verfolger Ruch klassierte sich zwar als Dritter, verlor jedoch erneut an Boden in der Meisterschaft. Deutlich schlimmer erging es aber dem letzten Titelaspiranten Allemann. Nach einem verpatzten Start, bei dem er im Startbalken stecken blieb, nahm er das Rennen an letzter Stelle in Angriff. Er fuhr noch bis in die Top Ten vor, aus denen er aber nach Rennende wieder verbannt wurde, weil er wegen eines zu lauten Auspuffs eine Strafminute auferlegt bekam.

Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch nahm Allemann den zweiten Lauf in Angriff und erwischte einen optimalen Start. Nur Peissard startete noch besser und führte das Feld an. Doch Allemann war klar der stärkste Fahrer und ging früh an Peissard vorbei in Führung. In dieser Reihenfolge trafen sie auch im Ziel ein, Ruch wurde diesmal nur Fünfter. Dank des Tagessieges hat Peissard nun vor dem letzten Rennen einen fast uneinholbaren Vorsprung auf den ersten Verfolger Ruch, ihm genügen acht Punkte zum Titelgewinn.

 

MX2: Lüscher vor dem Titelgewinn

In der Junioren-MX2-Kategorie hatte sich im Verlauf der Saison ein Trio herauskristallisiert, das sich um die Position des Meisterschaftsführenden duellierte. Der Tabellenleader Yohan Cortijo (Illarsaz) hatte sich letzte Woche allerdings verletzt und reiste nicht nach Cutterwil. Damit eröffnete sich eine grosse Chance für seine Verfolger. Stephan Lüscher (Seengen) war in diesem Jahr mit Abstand der konstanteste Fahrer und zeigte kaum Schwächen. Auch Gerry Köppel (St. Gallen) witterte nun seine Chance.

Mit der besten Trainingszeit unterstrich Lüscher früh seine Ambitionen und präsentierte sich in Topform. Im ersten Rennlauf waren es allerdings andere, die um den Sieg fuhren. Cyrille Flury (Leuzigen), der Führende der Junioren-2-Takt-Kategorie, und Robin Scheiben (Bürglen TG) duellierten sich während der gesamten Renndauer – mit dem besseren Ende für Scheiben. Köppel fuhr auf den guten dritten Rang, Lüscher beendete das Rennen auf dem vierten Platz. Im zweiten Lauf musste Köppel wegen eines Defekts das Rennen vorzeitig aufgeben und liess wertvolle Punkte liegen. Flury schnappte sich diesmal den Sieg vor Lüscher und Scheiben und damit den Tagessieg.

Der heimliche Gewinner des Tages war indes Lüscher. Auch wenn der Aargauer ohne Tagessieg blieb, so konnte er seinen Vorsprung auf die Konkurrenz vor dem letzten Rennen in Les Vieux-Prés auf 30 Punkte ausbauen. mw

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