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Pellet liess Abderhalden schwitzen

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Der Sensler erwischte den Ostschweizer um ein Haar – Dritter Eidgenossen-Kranz

Autor: Von GUIDO BIELMANN

Für Hans-Peter Pellet war es das fünfte Eigenössische. Er gewann nun den vierten Kranz. In Nyon 2001 hatte er ihn um einen Viertelpunkt verpasst.Nach dem ersten Tag war Pellet auf dem 4. Rang und bester Freiburger. Nebst der Niederlage verbuchte er drei schöne Siege. Wie in Luzern schon vor drei Jahren avancierte er zum absoluten Publikumsliebling. Als er etwa im dritten Gang gegen Andreas Gasser gewann, erntete er nicht nur aus dem Sektor der Südwestschweizer grossen Applaus, sondern aus dem ganzen Rund.Für die Südwestschweizer Anhängerschaft war die Einteilung Pellet – Abderhalden bereits im zweiten Gang ein Skandal. Hans-Peter Pellet nahm es sichtlich mit Motivation, und er ging mit Umsicht und Angriffslust ans Werk. Im ersten Zug landete Abderhalden nach einem Pellet-Konter im Sägemehl. Im zweiten Zug zeigte Pellet erneut eine gute Konter-Aktion. Im dritten Zug bekämpften sich die beiden am Boden. Dann folgte ein Überroller von Pellet, wobei es für Abderhalden sehr heiss wurde. Darauf folgte erneut eine Bodenszene.Die grosse Aktion des Ganges erfolgte beim sechsten Zusammengreifen: Pellet setzte seinen Spezial an, den Fussstich, und Abderhalden lag – für die einen halb, für die anderen ganz – auf dem Rücken. Abderhaldens Thron wackelte zumindest in diesem Gang. Der Kampf ging weiter, und kurz vor Ende der sechs Minuten passierte es: Abderhalden erwischte Pellet seitwärts und liess am Boden nicht mehr los. Pellet erhielt für seine starke Vorstellung 8,75 Punkte (eine normale Niederlage trägt 8,50 ein).

Zu wenig Risiko

Für Hans-Peter Pellet begann der Sonntag denkbar schlecht. Er verlor gegen Adrian Tschümperlin. Der Schwyzer gehört zu denjenigen, die Jörg Abderhalden vor zwei Jahren auf der Schwägalp eine empfindliche Niederlage hatte zufügen können. Im zweiten Zug musste Pellet sich am Sägemehlrand geschlagen geben. Der Spitzenschwinger verschwand im Zelt der Südwestschweizer, wutentbrannt über sich selber – aber schnell gefasst, gab er zu verstehen: «Es geht weiter in den nächsten Gang.» Und im sechsten Gang, nach anfänglicher Mühe, überzeugte er schliesslich gegen Peter Zurfluh mit seinem Fussstich. Damit avancierte Pellet wieder in der Rangliste.Dann der Rückschlag im siebten Gang, in welchem er im ersten Zug gegen Martin Koch verlor: «Ich war im fünften und siebten Gang im Kopf nicht bereit und nahm zu wenig Risiko auf mich. Jetzt muss ich im letzten Gang gewinnen, damit ich den Kranz habe.» Pellet beendete das Fest mit dem Sieg über Markus Kohler und hatte den Kranz; ein Gestellter hätte nicht zum Kranz gereicht. Er bedankte sich nach allen Seiten beim Publikum.

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