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Pelletier wurde in der KHL fündig

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Autor: frank stettler

Gut Ding will Weile haben, sagt man. Wenn dem wirklich so ist, muss Björn Melin für Gottéron eine echte Verstärkung sein. Die entsprechenden Referenzen bringt der Nordländer jedenfalls mit. Wer in der traditionell von der Defensive geprägten schwedischen Elite-Serien im Schnitt fast einen halben Punkt pro Spiel erzielt, kann so schlecht nicht sein.

Ein kompletter Spieler

Der in Jönköping geborene Melin spielte praktisch seine ganze bisherige Karriere in der heimischen Liga. In der Saison 99/00 bei HV71 zog er erstmals seine Kreise auf dem Eis der Elite-Serien. Mit diesem Verein feierte Melin nicht weniger als drei Meistertitel (03/04, 07/08 und 09/10). Zweimal suchte der mit 189 Zentimeter und 94 Kilogramm robuste Flügelstürmer – was der Durchschlagskraft der Freiburger Offensive nur zuträglich sein kann – sein Glück in der Fremde. Die Saison 04/05 bestritt er mit Malmö, im Jahr 2006 wechselte der in der 6. Runde an 163. Position von den New York Islanders gedraftete Melin in die NHL zu Anaheim, wo er aber nur drei Partien bestritt und den Grossteil der Saison im Farmteam Portland Pirates absolvierte. Zuletzt wagte Melin den Sprung in die russische KHL zu Neftechimik Nischnekamsk. Nach 14 Spielen (3 Tore/1 Assist) wechselt der Schwede nun zu Gottéron.

«Björn Melin ist ein kompletter Spieler», so Serge Pelletier, der damit die siebte von acht möglichen Ausländer-Lizenzen gelöst hat. «Er ist ein guter Läufer, hat Spielübersicht und er erzielt Tore. Hinzu kommt, dass er wie die meisten schwedischen Spieler defensiv sehr diszipliniert ist, was gerade hinsichtlich der Playoffs wichtig sein wird.» Wochenlang hat der Sportdirektor den geeigneten Nachfolger für Pavel Rosa gesucht. Jetzt hofft Pelletier, dass sich seine Geduld ausbezahlt. «Wichtig war für mich, einen Spieler zu verpflichten, der in Form ist und keine Anlaufzeit benötigt. Melin hat vor ein paar Tagen noch mit der schwedischen Nationalmannschaft im ersten Block beim Karalja Cup in Helsinki gespielt. Er ist also in Schuss.»

Ankunft heute Nachmittag

Der Weltmeister des Jahres 2006 trifft heute Nachmittag am Flughafen Kloten ein. Ob er am Abend gegen Biel schon spielen kann, hängt davon ab, ob bis dann alle Papiere unterschrieben sind. Die Chancen hierfür stehen gut, und es darf damit gerechnet werden, dass er heute an der Seite von Sandy Jeannin sein Debüt geben wird. Allerdings nicht mit seiner gewohnten Rückennummer 91. Denn die wird zu Ehren von Andrei Chomutow bekanntlich nicht mehr vergeben.

Mowers: «Ein guter Spieler»

Einer, der Björn Melin schon kennt, ist Mark Mowers. In der Lockout-Saison 04/05 spielten sie einige Partien zusammen bei Malmö. «An Details kann ich mich nicht mehr erinnern, dafür ist es zu lange her», so Mowers. «Ich weiss aber noch, dass Melin ein eher stiller Typ war und auf dem Eis einer war, der alles konnte. Er ist ein guter Eishockeyspieler.»

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