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Pendeln zur richtigen Zeit

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die offiziellen Zahlen der SBB zeigen, dass 2013 erstmals über eine Million Fahrgäste täglich befördert wurden; die Anzahl total beförderter Personen nimmt seit Jahren zu. Diese steigende Tendenz bekommen auch die Pendler zu spüren, trotz massiver Kapazitätssteigerungen im Bereich des Personenverkehrs.

Besonders auffallend: Die durchschnittliche Belegung der Züge beträgt im Fernverkehr 30 Prozent und im Regionalverkehr gar nur 21 Prozent. Die Stosszeiten sind jeweils um 7 und 15 Uhr. Am Sonntag nimmt die Auslastung im Tagesverlauf zu und erreicht zwischen 17 und 18 Uhr den höchsten Wert. Diese Zahlen belegen, was Bahnenthusiasten seit Jahren gebetsmühlenartig wiederholen und was die Pendler nicht hören wollen: Es ist mehr als genug Kapazität vorhanden – das Problem liegt in der Funktionsweise unserer Gesellschaft.

Ausweichen ist besser

Die goldene Maxime für Pendler lautet deshalb, alternative Verbindungen zu benutzen. Für Berufsreisende ist dies natürlich nur in gewissen Fällen von Interesse. Dennoch ist es häufig in Absprache mit dem Arbeitgeber möglich, eine halbe Stunde früher oder später mit der Arbeit zu beginnen.

Ist ein versetzter Arbeitsbeginn nicht möglich, so kann grundsätzlich auf frühere Verbindungen ausgewichen werden. Die zusätzliche Zeit kann zum Beispiel dafür verwendet werden, um Vorbereitungen zu treffen, einen Kaffee zu trinken, oder noch ein bisschen zu entspannen. Somit kann man bequemer reisen, ohne in einem vollgestopften Zug um einen Sitzplatz zu kämpfen, und ausserdem kommt kein Stress auf, wenn ein Zug verspätet sein sollte. Gerade wenn mehrere Verbindungen an einen Zielort bestehen, können alternative Abfahrtszeiten einen Unterschied ausmachen. Beispielsweise ist die S1 von Freiburg nach Bern häufig weniger stark ausgelastet als der InterCity.

Verspätungen mindern Komfort

 Ganz besonders zu vermeiden ist die Versuchung, in einen verspäteten Zug einzusteigen, der bereits ankommt, während man noch auf den Zug wartet, den man eigentlich nehmen wollte. Vielleicht ist ein minimaler Zeitgewinn möglich, doch der Komfort wird tendenziell tiefer sein, da viele Passagiere, welche auf die spätere Verbindung warten, nun in diesen Zug steigen und somit ein zusätzliches Passagieraufkommen entsteht. Mit zunehmender Verspätung steigt oft auch die Auslastung des Rollmaterials.

Die perfekte Balance finden

 Besonders die Freizeitreisenden können auf andere Verbindungen ausweichen. Ist es wirklich notwendig, für den Tagesausflug nach Zürich um sieben Uhr morgens den übervollen Zug in Bern zu nehmen? Eine solche Reise können die ÖV-Benutzer planen. Auf der Website der SBB und im Smartphone-App können nicht nur alternative Routen gefunden werden; zusätzlich ist auch die Auslastung ersichtlich, welche mit Echtzeitinformationen aktualisiert wird (zum Beispiel bekannte Reservationen, statistische Werte). Dank App-Benachrichtigungen ist man auch über Verspätungen informiert und kann die entstandene Wartezeit sinnvoll nutzen.

Besonders beim Pendeln gilt: Information ist Trumpf. Wer mit dem Zug bequemer reisen will, muss eine Balance aus Reisezeit und Komfort finden.

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