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Pendelnde Schüler finden in den TPF-Zügen oft nur noch Stehplätze

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Autor: Marc Kipfer

Courtepin Jeden Morgen und jeden Mittag dasselbe Bild: Die Sekundarschüler aus Courtepin finden in der zweiten Klasse der TPF-Züge nach Freiburg nur überfüllte Wagen vor. Viele müssen sich auf ihrem Schulweg mit Stehplätzen begnügen. Genügend Sitzplätze hätte es in der ersten Klasse. Doch Schüler, die es sich dort bequem machen, riskieren Bussen in der Höhe von 80 Franken, wenn in der zweiten Klasse auch nur einige vereinzelte Plätze frei sind. Die TPF machen auch zu Stosszeiten keine Ausnahme.

«Das heisst, dass die Jugendlichen bei jeder Haltestelle nachschauen müssten, ob es jetzt Platz hat. Das ist unrealistisch», bemängelt Irene Koch aus Courtaman. Ihr Sohn wurde kürzlich in der 1. Klasse zusammen mit einigen Mitschülern gebüsst. Zwei Mal haben Kochs den TPF geschrieben. «Die Antworten waren freundlich, aber unbefriedigend», findet Irene Koch.

TPF kennen das Problem

Laut Pressesprecher Martial Messeiller nimmt man bei den TPF das Problem ernst. «Wir überprüfen momentan, ob in diesen Zügen zu den Stosszeiten tatsächlich ein Platzmangel besteht», sagte Messeiller am Dienstag auf Anfrage. «Das Problem könnte aber auch darin liegen, dass die Schüler sich in Gruppen bewegen und sich nicht auf die noch freien Sitzplätze verteilen», so der TPF-Pressesprecher weiter.

Für die TPF ist es laut Messeiller eine Möglichkeit, in Zukunft mehr Wagen einzusetzen. Auch eine vorgängige Information an den Schulen sei denkbar, damit die neuen Sekundarschüler auf die Regeln aufmerksam werden, bevor sie teure Bussen bezahlen müssen. «Die Kontrollen sind jedoch nötig, da die Passagiere in der 1. Klasse einen höheren Fahrpreis bezahlen», so Messeiller.

Mit rechtlichen Schritten gegen die Bussen

«Es wird rigoros kontrolliert, die Jugendlichen werden richtig abgezockt», sagt Heidy Bürgy aus Courtepin, deren Sohn ebenfalls gebüsst wurde. Sie vermutet hinter den Kontrollen in den überfüllten Zügen eine finanzielle Motivation der TPF. «Mit den Bussgeldern bezahlt die Bahn die Gehälter der Kontrolleure», ist Bürgy überzeugt. Nach einem ergebnislosen Telefongespräch mit den TPF will sie nun rechtliche Schritte abklären.

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