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Pensionskasse droht der Konkurs

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 Die Staatsanwaltschaft hat gegen fünf Mitglieder des Stiftungsrates einer Pensionskasse eine Strafuntersuchung eröffnet. Dies wegen ungetreuer Geschäftsführung und möglicher Veruntreuung. Die betroffene Vorsorgeeinrichtung mit Sitz im Saanebezirk wurde mutmasslich Opfer von hochriskanten Geschäf- ten eines Vermögensverwalters. Die Staatsanwaltschaft lastet den Stiftungsräten an, im Jahr 2009 dem Waadtländer Manager die Verwaltung des Kassenvermögens mit einem zu grossen Handlungsspielraum für Anlagen übertragen zu haben. Der Mann investierte das Geld in riskante ausländische Anlagen. Gegen ihn ermittelt die waadtländischeStaatsanwaltschaft wegen strafbarer Handlungen gegen das Vermögen der Kasse.

Fast das ganze Geld weg

Die Kasse verlor durch diese Anlagen Gelder im zweistelligen Millionenbereich. Ihr droht der Konkurs. Der Betrag entsprach dem grössten Teil des früheren Kassenvermögens. Zurzeit laufen Ermittlungen. Die Beschuldigten werden laut der Mitteilung befragt. Für sie gilt die Unschuldsvermutung.

Die Stiftungsaufsicht des Kantons Bern, die für den Kanton Freiburg mit der Kontrolle der Einrichtungen betraut ist, hat den Stiftungsrat abgesetzt und einen kommissarischen Verwalter mit der Führung der Pensionskasse betraut.

Wie Staatsanwältin Alessia Chocomeli-Lisibach auf Anfrage ausführte, wird es nun die Aufgabe dieses kommissarischen Verwalters sein, zu prüfen, ob wenigstens ein Teil des investierten Geldes wieder zurückgeholt werden kann. Einzelheiten zur betroffenen Einrichtung will sie nicht geben, doch es handle sich um eine grössere Kasse: Ihr sind zwölf Arbeitgeber angeschlossen.

Die Vorsorgegelder der Versicherten seien bis zu einem versicherten Lohn von rund 126 000 Franken gesichert, betont Hansjörg Gurtner, Geschäftsleiter der Berner Stiftungsaufsicht, auf Anfrage. Der nationale BVG-Sicherheitsfonds steht für die nicht gedeckten Leistungen gerade, wenn eine Kasse Konkurs geht und deshalb liquidiert wird.  fca

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