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Pensionskassensanierung kommt den Staat und das Personal teuer zu stehen

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Sinkende Anlagerenditen, steigende Lebenserwartung, ein schlechteres Verhältnis von aktiven Versicherten zu Rentnern und die gesetzlichen Vorgaben: All das macht die Pensionskasse des Staatspersonals zum Sanierungsfall. Gestern präsentierte der Vorstand der Pensionskasse zusammen mit einer Staatsratsdelegation die geplanten Massnahmen zur Revision des Vorsorgeplans. «Sofortiges Handeln ist angesagt», hielt dabei Staatsratspräsident Georges Godel (CVP) fest. Um besser auf die Fluktuationen an den Börsenmärkten reagieren zu können und entsprechend flexibler zu sein, schlägt der Vorstand einen Wechsel vom sogenannten Leistungsprimat zum Beitragsprimat vor. Dadurch würde das Risiko bezüglich der Anlageperformance teilweise auf die Versicherten überwälzt. So würden die Rentenerwartungen für das Personal um durchschnittlich 21  Prozent sinken. Um dies abzufedern, schlägt der Vorstand der staatlichen Vorsorgeeinrichtung als Übergangsmassnahme zwei Modelle vor: Entweder soll die Leistungskürzung für über 50-Jährige auf 15  Prozent begrenzt werden, oder aber die über 52-Jährigen sollen zwei oder drei Jahre länger arbeiten. Zur Kasse gebeten wird aber auch der Staat selbst. Die Kosten für diese Übergangsmassnahmen bewegen sich zwischen 442 und 570  Millionen Franken; ausserdem soll der Staat für die Rekapitalisierung der Kasse eine Kapitaleinlage von 500  Millionen leisten. Das wäre immer noch günstiger als ein Festhalten am Status quo, was 1,8  Milliarden Franken kosten würde. 2019 kommt der Gesetzesentwurf zur Sanierung der Pensionskasse vor den Grossen Rat. In ersten Reaktionen haben die Gewerkschaften gestern die präsentierten Pläne vehement kritisiert.

jcg

Bericht Seite 2

«Sofortiges Handeln ist angesagt.»

Georges Godel

Staatsratspräsident (CVP)

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