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Per Smart in den Nationalrat

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Per Smart in den Nationalrat

Die CVP Freiburg will ihren dritten Sitz zurückerobern

Im Gegensatz zu den letzten Nationalratswahlen tritt die CVP Freiburg diesen Herbst mit einer einzigen Liste an. Erklärtes Ziel ist, den 1999 an die SP verlorenen Sitz zurückzugewinnen.

Von CAROLE SCHNEUWLY

Drei Sitze will die CVP Freiburg bei den eidgenössischen Wahlen vom 19. Oktober in der grossen Kammer erobern. Um dieses Ziel zu erreichen, sei eine einzige kompakte und ausgewogene Liste das beste Mittel, sagte Kantonalpräsident Georges A. Bouverat gestern anlässlich der Präsentation der Kandidaten vor den Medien.

Dass man vor vier Jahren mit drei separaten Listen (Region, Zentrum und Frauen) angetreten sei, sei zwar nicht der Grund für den Sitzverlust gewesen. Dennoch habe man dieses Jahr den Auftritt mit einer gemeinsamen, vollen Liste vorgezogen. Diese sei sowohl hinsichtlich der geografischen Herkunft als auch des beruflichen Hintergrunds und des Geschlechts der Kandidierenden ausgesprochen repräsentativ.

Erfolgreiche CVP-Politik fortsetzen

Nach dem Verzicht von Hubert Lauper ist Thérèse Meyer-Kaelin (Broyebezirk) die einzige Bisherige, die sich zur Wiederwahl stellt. Sie will sich weiterhin für die Anliegen stark machen, die ihre Partei schon in den vergangenen Jahren mit Erfolg vertreten hat. Dazu zählt sie die Familienpolitik (inklusive der Mutterschaftsversicherung, die ihr seit jeher besonders am Herzen liegt), die Revision der Sozialwerke, die Gesundheitspolitik, den eidgenössischen Finanzausgleich und die Landwirtschaftspolitik.

Als zweite Frau schickt die CVP ihre Frauen-Präsidentin Catherine Keller (See) ins Rennen. Sie führt ihren Wahlkampf unter den Stichworten Wohlstand, Sicherheit und Transparenz. Sie wolle sich dafür einsetzen, dass die KMU besser unterstützt werden, sagte Keller. Auch soziale Anliegen wolle sie vertreten und sich für eine erhöhte Sicherheit stark machen. Letzteres sehe sie etwa mittels einer Assoziierung der Schweiz an das Schengener Abkommen und durch die Bekämpfung des Asylrechtsmissbrauchs.

Soziales, Bildung und die Wirtschaft

Für den Wahlkreis Saane-Stadt tritt Stadtammann und Grossrat Dominique de Buman an. Mit Innovations- und Dialogbereitschaft wolle er den schweizerischen Konsens retten. Besonders wichtige Themen sind für de Buman die Konsolidierung der Sozialversicherungen, die Förderung der Hochschulen, die Transportpolitik und der Service Public.

Politisch wesentlich weniger erfahren ist der Saane-Land-Kandidat Joseph Eigenmann. Als Urologe und Familienvater will sich der in Corminboeuf wohnhafte Deutschschweizer in erster Linie für Reformen im Gesundheitswesen, eine gezielte Förderung der KMU und Neuerungen im Bildungssystem stark machen.

Grundwerte stärken

Am Kampf um die Freiburger Nationalratssitze beteiligen sich für die CVP weiter zwei Landwirte, die beide schon vor vier Jahren kandidiert haben. Grossrat und Verfassungsrat Josef Fasel will nicht nur über politische Einzelfragen debattieren, sondern für ihn wichtige Grundwerte in die Waagschale werfen. Toleranz gehöre dazu, ebenso die Fähigkeit, Grenzen zu akzeptieren. Die Konsens- und Kompromissbereitschaft seiner Partei sehe er nicht als Problem, sondern vielmehr als Tugend.

Grossrat Georges Godel (Glane) möchte sich im eidgenössischen Parlament vor allem für eine dynamische, leistungsstarke, professionelle und naturnahe Landwirtschaft einsetzen. Ausserdem beschäftigt er sich mit Bildungs-, Finanz- und Sicherheitsfragen.

Neudiskussion der Europapolitik

Mit Abstand der jüngste Kandidat auf der CVP-Liste ist der 31-jährige Anwalt Thierry Gachet (Greyerz). Politische Erfahrungen hat er bis jetzt hauptsächlich als Präsident der kantonalen und später der schweizerischen Jung-CVP gesammelt. Seine Hauptanliegen sind in den Bereichen Wirtschafts-, Bildungs- und Sicherheitspolitik anzusiedeln. Ein weiteres wichtiges Thema sei die Aussen-, insbesondere die Europapolitik der Schweiz. Die Frage der europäischen Integration müsse auf eine neue Art und Weise offensiv diskutiert werden. «Wir dürfen hier nicht den Kopf in den Sand stecken», so Gachet.

Präsident Bouverat schloss die Medienkonferenz mit den Worten «En voiture» – dies nicht nur hinsichtlich des nunmehr lancierten Wahlkampfes, sondern auch mit Blick auf die Smart-Flotte, die auf dem Parkplatz in Reih und Glied auf die Kandidierenden wartete: Die CVP Freiburg hat alle ihre National- und Ständeratskandidaten mit einem mit dem eigenen Foto bedruckten Smart ausgerüstet.

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