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Perfekte Brücke zwischen schulischem Lernen und einer realen Erfahrung

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

 

Unzählige Klassen und Schulen der Primarschule haben bereits in den Jahren 2007, 2009, 2011, 2013 und 2015 erfolgreich am Leseförderungsprojekt «Zeitung in der Schule» (Zisch) teilgenommen. Zudem habe ich die Ausweitung des Projekts mit «Zeitung im Gymnasium» (2015) und «Zeitung in der Orientierungsschule» (2017) mit grossem Interesse mitverfolgt.

 

Als Erziehungsdirektor unterstütze ich das Projekt Zisch, weil es einerseits wichtige Anliegen des Lehrplans abdeckt und andererseits den Schülerinnen und Schülern Einblick in die Welt des Journalismus gibt und sie konkret ein eigenes Projekt in Form eines Artikels in den «Freiburger Nachrichten» realisieren lässt. Eine perfekte Brücke zwischen schulischem Lernen und einer realen Erfahrung zu einer gewählten Thematik innerhalb des Kantons.

Lesen in der persönlichen Zeitung ist zugleich Lese- und Interessensförderung; die Auseinandersetzung mit Aktualitäten in unterschiedlichen Bereichen wird unterstützt und das Lernen findet fächerübergreifend statt; Wissen über den Aufbau von Zeitungen wird vermittelt; Kennenlernen der sprachregionalen Themen und Aktivitäten von Deutschfreiburg; kritisches Denken im Umgang mit den Medien sowie die Sensibilisierung für die Thematik von Fake-News werden gefördert; es bietet sich die Gelegenheit zur Recherche, zum Schreiben, zum Publizieren, und das Projekt ist sorgfältig geplant und wird durch die Lehrpersonen mustergültig begleitet. Ein perfektes Beispiel für kompetenzorientierten Unterricht im Sinne des neuen Lehrplans 21.

Grosse Freude bereitete mir das Lesen der Artikel, welche die Schülerinnen und Schüler mit grosser Sorgfalt, viel Engagement und Liebe zum Detail (Zeichnungen) und kompetentem journalistischen Geschick verfasst haben. Gestaunt habe ich über die Vielfalt an recherchierten Themen, und besonders viel gelernt habe ich beim Artikel über die Geschichte des Geldes. Auch über das fiktive Interview mit Professor Frisch Fisch musste ich schmunzeln.

Ich möchte an dieser Stelle allen Schülerinnen und Schülern und ihren Lehrpersonen für ihre Teilnahme an Zisch 2018 und natürlich den FN für das Ermöglichen eines solchen Projekts danken. Ich selbst bin eine grosse «Leseratte» und ermuntere alle Schülerinnen und Schüler ihre Lese- und Schreibkompetenzen zu trainieren. Zusammen mit dem Rechnen bilden sie immer noch die zentralen Bildungsschwerpunkte des obligatorischen Unterrichts. Die Zeitung bietet dafür eine gelungene Gelegenheit – dies gerade in einer Zeit, wo Smartphones und digitale Informationsträger die Welt zunehmend beherrschen.

Jean-Pierre Siggen ist Staatsrat (CVP) und Freiburger Erziehungsdirektor.

Gastbeitrag

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