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Perfekte Woche für den FC Kerzers

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Stattliche 18 Gegentore musste sich der FC Kerzers in den ersten fünf Spielen notieren lassen. Ein Wert, der den Seeländern das unrühmliche Prädikat «Schiessbude der Liga» einbrachte. Letzte Woche bewies die Mannschaft von Kerzers-Trainer Marc Flühmann allerdings, dass sie vom defensiven Handwerk durchaus etwas versteht. Nachdem am Mittwoch gegen Schlusslicht Richemond nur ein Gegentreffer dazugekommen war, hielt die Abwehr um den 19-jährigen Goalie Nicolas Haas am Samstag im Heimspiel gegen Siviriez sogar dicht. Solche Auftritte wünscht sich Flühmann von seiner Elf auch in Zukunft: «Wenn wir weniger Tore erhalten, müssen wir vorne für den Sieg auch weniger erzielen. Wenn jeder so wie in diesem Spiel defensiv für den anderen geht, dann sieht es auch für die nächsten Partien gut aus.»

Siviriez’ fataler Pfostenschuss

Aus Sicht von Siviriez ist dieses 6:0 am Ende ein brutales Ergebnis, da die Glanebezirkler vor dem zermürbenden dritten Gegentreffer gute Momente hatten. Mit einem komplett verschlafenen Start manövrierten sich die Gäste aber in eine denkbar ungünstige Ausgangslage. Schon nach zwei Minuten fand ein perfide abgelenkter Freistoss von Vasco Rafael Gonçalves Leite den Weg ins Tor. Und nur Sekunden später verwertete Michael Fuchs einen zu kurz geratenen Rückpass zur sehr frühen 2:0-Führung. Für Kerzers war dies ein Drehbuch, wie man es sich idealer nicht hätte ausmalen können. Siviriez musste sich erst einmal von diesem Schock erholen, fand Mitte der ersten Hälfte aber wieder in die Spur. Nadir Cebe hätte seine Farben nach herrlicher Vorarbeit von Thomas Müller eigentlich zurück ins Spiel bringen müssen. Doch statt das Leder unbedrängt über die Linie zu schieben, traf der Mittelfeldmann zum Entsetzen seiner Mitspieler lediglich den Pfosten. «Wenn der reingegangen wäre, hätte es vielleicht ein ganz anderes Spiel gegeben», analysierte Flühmann im Nachgang der Partie. «Wir haben uns aber nicht aus der Ruhe bringen lassen und in der Folge nur noch wenig zugelassen.»

Gala zum Schluss

So war es der technisch versierte Fuchs, der nach dem Seitenwechsel ein hohes Zuspiel perfekt verarbeitete und eiskalt zum vorentscheidenden 3:0 einschob. Während sich der Abend für die Kerzerser zu einer launigen Angelegenheit entwickelte, lagen die Nerven auf der Gegenseite blank. Siviriez verlor den Fokus für das Wesentliche nun komplett und handelte sich neben einigen Gelben Karten noch drei weitere Gegentreffer ein. Es passte zum vermaledeiten Auftritt der Gäste, dass Simon Guggisberg just nach einem Lattenknaller von Siviriez-Kapitän Corentin Ruffieux den vierten Kerzerser Treffer erzielte. Plaffeien-Neuzugang Yves Boschung und Jungspund Enea Rostetter münzten ihre schier unendlichen Freiheiten sogar noch in zwei weitere Tore um. «Es war wichtig, dass wir von Anfang an parat waren. In der ersten Halbzeit hatten wir eine Phase, in der wir zu weit weg von den Gegenspielern und bei zweiten Bällen nicht präsent waren. Das 3:0 nach der Pause kam für uns dann zu einem guten Zeitpunkt», resümierte Flühmann. Dank dieser 6-Punkte-Woche ist es dem FC Kerzers gelungen, aus der dunklen Abstiegszone auszubrechen. Können die Seeländer den Gegentorschnitt weiter dämpfen, dürfte dem Flühmann-Team eine Saison ohne Abstiegssorgen winken. Die gute Form können die Kerzerser das nächste Mal am kommenden Sonntagmorgen in Belfaux unter Beweis stellen.

Telegramm

Kerzers – Siviriez 6:0 (2:0)

Erli. – 150 Zuschauer. – SR: Stefan Solliard. Tore: 2. Gonçalves Leite 1:0. 3. Fuchs 2:0. 60. Fuchs 3:0. 71. Guggisberg 4:0. 88. Boschung 5:0. 92. Rostetter 6:0.

FC Kerzers: Haas; Willa (78. Schwander), Stoll, Etter, Gonçalves Rodrigues; Guggisberg (82. Miftaroski), Hubacher (86. Rostetter), Cloux (74. Azizi), Gonçalves Leite; Fuchs, Ajdaroski (75. Boschung).

FC Siviriez: Currat; Fischer, Ndombele, J. Perritaz, F. Perritaz (45. Déforel); De Figueiredo Ramos (78. Nsakala), Carmona Henriques (82. Mendes Ribeiro), Ruffieux, Cebe; Yengo (68. Neves Costa), Müller.

Bemerkungen: Kerzers ohne Deutsch, Rytz, Schmidiger, Schlapbach, Schwab, Weber (alle verletzt) und Anderegg (krank). 21. Pfostenschuss Cebe. 70. Lattenschuss Ruffieux.

2. Liga. Die weiteren Resultate: Châtel-St-Denis – Belfaux 2:0. Schönberg – Richemond 2:1. Saint-Aubin/Vallon – Haute-Gruyère 0:2. Gumefens/Sorens – La Roche/Pont-la-Ville 3:1.

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