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Permanence im Spital Merlach

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Glücklich, dass nach mehrjährigem Um- und Ausbau unsere sogenannte Permanence in Merlach bald der Wiedereröffnung zugeführt wird, so vermeldet die Presse schon, dass auch zukünftig ein 24-Stunden-Betrieb fraglich sei. Das einst gut gerüstete, beliebte und gut frequentierte Spital soll also auch als Permanence zeitlich zurückgestaucht bleiben, entgegen der ursprünglichen Abmachung–will heissen: Funktion wie im Bürobetrieb mit festen Öffnungszeiten, werktags von 7.30 bis 21.30 Uhr, am Wochenende erst ab 8.30 Uhr. Permanence heisst aber «ständig» oder «dauernd». Durch Verunsicherung und Missachtung von Bedürfnissen der enorm wachsenden Bevölkerung im Seebezirk–immerhin guter Steuerzahler–werden noch weniger Patienten nach Freiburg in ein Spital gehen, denn durch die Schliessung des freiburgischen Bezirksspitals Meyriez-Murten drängte der uneinsichtige Kanton Freiburg selber fast die gesamten Spitalpatienten nach Bern, weil der Seebezirk mehrheitlich bernorientiert ist. Das war vorauszusehen, aber da fehlte der Weitblick und die Einsicht für die Erhaltung des Bezirksspitals Merlach zur Steuerung der Patienten. Richtig ist, dass die Anfahrtswege in Berner Spitäler für Ambulanzen extrem schneller und leichter sind als nach Freiburg.

Erfreulich aber ist die Tatsache, dass das Um- und Ausbau-Budget der Permanence eingehalten wurde, was nicht gerade gang und gäbe ist im baulichen Sektor des Kantons Freiburg.

Eigentlich hatten wir diese Diskussionen zur Genüge anlässlich der Amputation der Bereiche Gynäkologie/Geburtshilfe, Orthopädie und Chirurgie, durchgeführt mit der bekannten Salamitaktik des Kantons–all das, um heute ernüchtert festzustellen: Billiger ist es also nicht geworden durch Spitalschliessungen, obwohl das laut Theoretikern das Ziel war. Dieser Umweg war sogar ein Irrweg und zu teuer.

Es ist zu hoffen, dass die Vernunft der Praktiker siegt und endlich vorausschauend geschaffen wird, was wirklich Sinn macht.

 

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