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Personal- Entlassungen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Leserbrief

Personal- Entlassungen

International tätige Betriebe und Grossbanken bauen erneut – infolge von Umsatz-, Margen- und Gewinneinbussen – Stellen ab und verlegen sie zum Teil ins «interessantere» Ausland. Sie haben mit angesagten Entlassungen Aufsehen erregt. Wie üblich rufen die Unternehmen Arbeitnehmer, wenn sie den gewinnorientierten Strategie-Zielen dienen. Und man gibt ihnen den Laufpass, wenn sie diesen Zielen nicht mehr entsprechen. Bei allem Verständnis für die Komplexität der Leitung solcher Firmen ist zu bedauern, dass diese die Einkommens-Abhängigkeit der Werktätigen aufgrund von markt-ökonomischer Wertung der Arbeit missbrauchen. Auf Dauer wird es in sich global entwickelnder Demokratie nicht mehr akzeptiert sein, dass die Welt durch die Geldgier spekulativ tätiger Grossbanken, von einer kleinen Zahl von Multis und ihren Managern, sowie von Börsen, Rating-Agenturen und Despoten manipuliert und «regiert» wird.

In ausgeraubten Gesellschaften, so etwa in Nordafrika oder in Arabien, hat sich nun der Aufstand des Volkes manifestiert. Dort wurden von «Oppositionellen» Demokratie sowie Befreiung von Unterdrückung, Ausbeutung, Armut und Arbeitslosigkeit gefordert. Der Funke griff nun weltweit um sich, wenn auch aus andern Gründen: nach den USA, Europa, Asien, Australien und in die übrige Welt. Hier vorab in Protesten gegen die Macht von Banken, Multis und Milliardären sowie ungleicher Teilhabe an Wohlstand von weltweit 97 Prozent Armen, Bedürftigen sowie Mittelstand, und von 3 Prozent Reichen und Superreichen.

Die Gefahr der Entwicklung von sozialen Flächenbränden ist gegeben. Was aber, wenn sich der Aufstand nach und nach gezielt gegen Superreiche und ihre Gettos richten sollte? Es gibt unter den Superreichen nun solche, welche dies einsehen und einen wesentlichen Teil ihres Vermögens Stiftungen zur Hilfe bei der Entwicklung von echtem Wohlstand und Linderung sozialen Notstands zur Verfügung stellen! Es ist zu hoffen, dass dieser Wandel um sich greifen wird. Denn ohne Bereitschaft zum «Teilen» von Geld und Macht kann die Welt bei der «sozialen Emanzipierung» des versagenden Kapitalismus nicht weiterkommen.

Autor: Hans E. Brülhart, Freiburg

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