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Personalverband kritisiert Folgerungen des Spitals

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Ist man mit einem Defizit konfrontiert, braucht es Restrukturierungen und Einsparungen; bringen die Einsparungen einen Gewinn ein, wird weiter gespart: Diese Logik geht für den VPOD nicht auf. Er kritisiert in einer Mitteilung die Schlüsse, welche das Freiburger Spital (HFR) an seiner Jahresbilanz letzte Woche gezogen hat (FN vom 31.5.).

Die Gewerkschaft weist darauf hin, dass die Rechnung wesentlich besser ausfiel als budgetiert: mit einem Gewinn von 5,4 Millionen Franken.

«Der VPOD erachtet es als unverantwortlich, den Teufel an die Wand zu malen und einem öffentlichen Spital, welches Gewinn macht, einen finanziellen Engpass zuzuschreiben», so die Gewerkschaft in ihrer Mitteilung. Die Leistungen von allgemeinem Interesse seien dank der Staatsgarantie nicht gefährdet, und für die Übergangsfinanzierung habe der Staat auch Vorkehrungen getroffen.

VPOD, Sektion Spital

Trotz dieser aus der Sicht des VPOD gesunden Situation des HFR hätten sich die Arbeitsbedingungen verschlechtert: Arbeit auf Abruf, Pensenkürzung, Nichtersetzen bei Mutterschaftsurlaub, Erhöhung der Krippentarife. «Dies wurde in den letzten Monaten beschleunigt», so der VPOD. Er erwähnt insbesondere die Ankündigung einer möglichen Aufhebung des Staatspersonalgesetzes für das Spitalpersonal. Dazu komme 2015 die Streichung von 40 Stellen. Aus diesem Grund habe der VPOD im März eine eigene Sektion für das Spitalpersonal gegründet, so die Mitteilung. uh

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