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+ Peter Maeder-Hofer, Ried

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Peter Maeder-Hofer kam im April 1939 als zweites von fünf Kindern des Rudolf und der Greti Mäder-Balsiger in Ried zur Welt und wuchs auf dem elterlichen Bauernhof auf. Bereits als Kind lernte er den Umgang mit Pferden, Kühen und Rindern. Er erinnerte sich später gerne an die Zeit, wo er Rinder hütete und am Sonntag mit Freunden spielte. Die Primarschule besuchte er in Ried, die Sekundarschule in Kerzers. Da sein älterer Bruder den Hof übernehmen sollte, folgte er dem Rat des Berufsberaters und wurde Bauzeichner. Nach der Lehre in Kerzers folgten eine weitere als Zimmermann in Muren und dann die Bauführerschule in Aarau. Seine erste Arbeitsstelle fand er in Bern.

Nach der Heirat mit Marliese Hofer aus Biberen zogen sie in den Stöckacher bei Bern. 1975 zog die Familie in das von Peter realisierte Heim im Bäumliacher in Ried. Er machte sich als Planer und Bauführer selbstständig. So mancher Neu- oder Umbau trägt seine Handschrift. Ihm war wichtig, den Wünschen des Bauherrn zu entsprechen, aber auch auf Umgebung und Dorfbild zu achten.

Peter Maeder-Hofer wirkte während zehn Jahren im Gemeinderat und fünf Jahre im Grossen Rat in Freiburg. In Erinnerung bleibt er auch als Sänger im zweiten Tenor des Männerchors, dem er als 20-Jähriger beigetreten war. Er war ein fleissiger Probebesucher und schätzte auch die anschliessende Geselligkeit im Kreuz. Die Männerchorreisen waren unvergessliche Erlebnisse. Er war viele Jahre im Vorstand des Sängerbunds des Seebezirks und half bei der Organisation vieler Sängerfeste an vorderster Front mit.

Bis zu seinem Tod war er Co-Präsident der Schützengesellschaft. Mit der Gruppe «Rebe» nahm er an unzähligen Schiessen teil. In den 1970er Jahren war die Gruppe mehrmals am eidgenössischen Final in Olten dabei, zudem gewann er mit der Gruppe der SG Ried das Murten- und das Laupenfähnli. Er war viele Jahre Mitglied im Vorstand des Schützenbunds des Seebezirks. Unvergesslich bleibt das Feldschiessen 1995 in Ried, verbunden mit der Feier zum 100-jährigen Bestehen des Schützenbunds, das er als OK-Präsident wesentlich mitgeprägt hatte.

Peter Maeder-Hofer liebte es, mit seiner Familie zu wandern oder Ausflüge ins Ausland zu machen. Die Geselligkeit im Kreise von Familie und Freunden war ihm wichtig.

Von einer Hüftoperation im April 2015 hat er sich gut erholt. Am Sonntagmorgen, 5. Juli, hörte sein Herz plötzlich auf zu schlagen. Familie und Freunden bleiben viele schöne und glückliche Erinnerungen an einen wunderbaren und einmaligen Menschen. Eing.

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