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Peter Siffert gibt nicht auf und will wieder eine Sesselbahn bauen

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Autor: karin aebischer

«Ich sehe der Erschliessung des Schwybergs nun noch pessimistischer entgegen», erklärt der Gemeindepräsident von Plaffeien, Otto Lötscher, gegenüber den FN. Vor zehn Tagen habe er durch ein Schreiben des Bundesamtes für Verkehr vom Rückzug des Konzessionsgesuchs für den Bau einer Gruppenumlaufbahn mit Vierergondeln erfahren.

Kaiseregg im Mittelpunkt

«Kurz- und mittelfristig müssen wir uns jetzt auf das Kaiseregg-Gebiet konzentrieren. Es stehen dort einige Investitionen an», so Lötscher. Am Schwyberg wolle er nichts Halbes machen. «Der Schwyberg ist ein schönes Gebiet. Wir müssten eine klare, wetterunabhängige Alternative finden.» Erst einmal sollen laut Lötscher nun die Windräder auf dem Schwyberg drehen. «Wir müssen Prioritäten setzen», betont der Gemeindepräsident.

Es braucht eine Bewilligung

Die Sesselbahn am Schwyberg wurde im Jahr 2002 aus finanziellen Gründen stillgelegt. Die ursprüngliche Konzession für die Bahn wäre noch bis ins Jahr 2015 gültig. «Diese Konzession kann jetzt nicht einfach aktiviert werden. Es braucht eine neue Betriebsbewilligung, und diese ist an bestimmte Bedingungen geknüpft», führt Otto Lötscher aus. Er persönlich habe die Verantwortlichen bis zu diesem Zeitpunkt nicht erreichen können. «Ich weiss nicht, was sie vorhaben.»

Für Peter Siffert ist klar, dass der Schwyberg trotz Rückzug des Gesuchs eine Zukunft hat. In den FN vom 14. Oktober 2006 hat er bereits davon gesprochen, dass die Gondelbahn, falls alles gut geht, an Ostern 2007 ihren Betrieb aufnehmen könne. Obwohl diese Pläne gescheitert sind, blickt er weiterhin nach vorne. «Der Schwyberg ist noch nicht gestorben», betont er.

Um Kosten zu sparen, habe er das Konzessionsgesuch zurückgezogen. «Wir hätten eine kostspielige Expertise in Auftrag geben und Rekurs einlegen müssen. Wir wollen jedoch nicht noch zusätz-lich Öl ins Feuer giessen», sagt er.

Obwohl er gesundheitlich angeschlagen ist, will Peter Siffert weiter für die Erschliessung des Schwybergs kämpfen. «Dann machen wir halt wieder eine Sesselbahn und später eine Gondelbahn», meint der unermüdliche Visionär. In den nächsten Tagen werde er sich mit verschiedenen Personen treffen, um über die Zukunft des Schwybergs zu diskutieren.

Oberamtmann und Präsident der Region Sense, Nicolas Bürgisser, war gestern für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

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