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Petkovic richtet einen offenen Brief an die Schweiz

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Der Schweizer Nationaltrainer Vladimir Petkovic wendet sich in einem offenen Brief, der am Samstag in der «Schweiz am Wochenende» abgedruckt ist, an die «lieben Schweizerinnen und Schweizer». Es ist die Rede von nicht erfüllten Erwartungen, Menschlichkeit und Solidarität.

Nach dem verpatzten Auftritt gegen Italien und vor dem alles entscheidenden Spiel gegen die Türkei am Sonntag gibt Petkovic einen kleinen Einblick ins Innenleben der Mannschaft. Er drückt sein Bedauern aus wegen der enttäuschenden Leistung gegen Italien und appelliert an die Unterstützung «von Euch allen». Einige Auszüge aus seinem Brief.

Erwartungen und Ziele

«Wir wollten Euch eine magische Nacht schenken. Euch stolz machen auf uns und auf unsere Schweiz. Wir wollten Euch nach den vielen Entbehrungen der langen Zeit der Pandemie glücklich machen mit einem Sieg gegen Italien. So vieles hatten wir uns dafür vorgenommen. Zu viel vielleicht. Und am Schluss blieb nichts als Enttäuschung. Für Euch, für uns und für viertausend Schweizerinnen und Schweizer, die nach Rom gereist sind. Das tut uns von Herzen leid.»

«Morgen ist ein neuer Tag. Gegen die Türkei haben wir nun noch einmal die Chance, uns für den Achtelfinal zu qualifizieren. (…) In diesem Spiel der letzten Chance müssen wir neben der richtigen taktischen Ausrichtung nun auch wieder alle unsere Werte und Tugenden auf den Platz bringen: Solidarität, Identifikation, Freude und Respekt. Dann können wir es schaffen.»

Aufopferung und Familie

«Seit dem 26. Mai, dem ersten Tag der Vorbereitungen, leben wir nun schon zusammen. In Hotels zwischen Zimmer, Esssaal und Fussballplatz. Dabei verfolgen wir alle ein einziges Ziel: Spiele für Euch und für die Schweiz zu gewinnen. (…) Alle wollen wir dabei das Beste geben. Jede Minute und jede Sekunde.»

«Nicht immer erfüllen wir, was Ihr von uns erwartet. Wir sind Menschen, die versuchen, diesen Ansprüchen gerecht zu werden, was uns aber leider nicht immer gelingt. Wir sind wie eine grosse Familie, in der es kracht, in der es Verfehlungen gibt, die wir dann zusammen besprechen und klären, um uns wieder umarmen und gemeinsam unsere hochgesteckten Ziele erreichen zu können.»

«Gestern ist Yann Sommer von seiner kurzen Reise nach Hause zu uns zurückgekehrt. Als frischgebackener Vater von Töchterchen Nayla. Das war ein wunderschöner Moment für uns alle. Fussballspieler und Trainer haben Gefühle, Sorgen, Ängste und Freuden wie alle anderen. Wir sind genauso verletzlich.»

Solidarität

«Und deshalb brauchen wir vor diesem entscheidenden Spiel die Unterstützung von Euch allen. Eure Solidarität. Eure Positivität. Wir werden alles dafür tun, dass wir uns am Sonntagabend alle gemeinsam freuen können. Dass wir zusammen stolz sein können. Auf unsere Nati und auf unsere Schweiz!»

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