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Pfadi Düdingen hofft auf ein Darlehen der Gemeinde

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Seit bald vier Jahren hat die Pfadi Düdingen kein eigenes Pfadiheim mehr. Im August 2010 wurde das Gebäude am Obermattweg abgerissen. Die Pfadi hatte mit der Liegenschaft Chlempa in der Nähe der Tennishalle aber schon damals einen neuen Standort in Aussicht (die FN berichteten). Der Besitzer Marius Engel, langjähriger Pfadfinder, hat der Pfadi Düdingen ein Verkaufsversprechen abgegeben, und das Gelände wurde in die Zone von allgemeinem Interesse aufgenommen. Um das Grundstück mit dem ehemaligen Schlachthaus zu erwerben, braucht die Pfadi Geld. «Wir haben die Gemeinde um ein zinsloses Darlehen gebeten», sagt Christoph Jungo, Präsident der Projektgruppe für das neue Pfadiheim.

Betrag zurückzahlen

Am Mittwoch stimmt die Gemeindeversammlung nun über dieses Darlehen in der Höhe von 100 000 Franken ab. «Wir sind auf das Darlehen angewiesen», sagt Jungo. Die Pfadi Düdingen wird den Betrag innerhalb der nächsten 30 Jahre zurückzahlen, so sieht es die geplante Abmachung mit der Gemeinde vor.

«Die Pfadi leistet als Jugendverein sehr gute Arbeit», sagt Kuno Philipona, Ammann von Düdingen. Deshalb sei es für den Gemeinderat klar gewesen, den Pfadfindern unter die Arme zu greifen, als diese die Anfrage deponiert hatten. «Es ist auch keine aussergewöhnliche Hilfe, da die Pfadi das Geld zurückbezahlen muss», sagt Philipona.

Die Hälfte zusammen

Für den Kauf benötigt die Pfadi 200 000 Franken. Die restlichen 100 000 Franken habe der Verein bereits zusammen, sagt Jungo. Die Pfarrei und die reformierte Kirchgemeinde hätten unter anderem Beträge beigesteuert. Jungo hofft deshalb, dass der Kauf im Sommer abgeschlossen ist. Träger der erworbenen Liegenschaft wird die Altpfadfindervereinigung.

 Anschliessend wird sich die Pfadi auf die Sponsorensuche machen. Denn der Umbau des Schlachthauses, ein Anbau und ein gedeckter Sitzplatz kosten nochmals über 500 000 Franken. «Wir werden das Ganze in Etappen realisieren», sagt Christoph Jungo. Die Pläne für den Bau sind ausgearbeitet, und das Baugesuch ist in Vorbereitung. Für die Pfadi sei insbesondere wichtig, das Gebäude schnell für Gruppenstunden nützen zu können, sagt Jungo. Er wünsche sich, dass dies bereits Ende Jahr möglich ist. «Es macht nichts, wenn es zu Beginn rudimentär eingerichtet ist.»

Die Pfadi Düdingen hofft, dass beispielsweise lokale Firmen Arbeiten günstiger durchführen. «Wir hoffen nicht in erster Linie auf Geldspenden, sondern auf Sachleistungen», sagt Christoph Jungo. Auch sei klar, dass die Pfadimitglieder selbst viel für den Um- und Anbau arbeiten werden.

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