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Pfandmatta wird teurer als gedacht

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«Es freut uns, heute Abend eine weitere positive Rechnung zu präsentieren.» Bruno Werthmüller (CSP), der Syndic von Heitenried, zeigte sich an der Gemeindeversammlung am Freitagabend erfreut über den stattlichen Ertragsüberschuss, den die Gemeinde im letzten Jahr erwirtschaftet hatte. Der Aufwand von 4,52 Millionen Franken steht einem Ertrag von 5,11 Millionen Franken gegenüber; das entspricht einem Plus von 586 603 Franken.

«Linien zeigen nach oben»

Vor allem die Steuern haben deutlich mehr Geld in die Gemeindekasse gespült, als es das Budget vorgesehen hatte. «Fast alle Linien zeigen nach oben», sagte Gemeinderätin Marie-Josée Gillioz (CVP) zu den 33 anwesenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, als sie die entsprechenden Grafiken zeigte. Insbesondere bei den Einkommenssteuern der natürlichen Personen resultierten deutlich mehr Einnahmen als erwartet.

Dafür gebe es vor allem zwei Gründe, sagte der Ammann den FN nach der Versammlung. Zum einen habe der Gemeinderat eher konservativ budgetiert. «Zum anderen hatten wir im letzten Jahr auch Neuzuzüger»; diese Entwicklung werde in den nächsten Jahren noch weitergehen. Die Versammlung genehmigte die Rechnung 2016 sowie die Investitionsrechnung denn auch einstimmig.

Kostenvoranschlag überschritten

Die nächste Gemeindeversammlung in Heitenried wird nicht wie üblich erst im Dezember stattfinden: Bereits im Juni werden die Bürgerinnen und Bürger zu einer ausserordentlichen Versammlung geladen, wie der Syndic am Freitag als «Vorinformation» erwähnte. Der Grund: Der Umbau des ehemaligen Pfandmatta-Schulhauses in ein Mehrzweckgebäude kostet mehr als erwartet. Vier von fünf Umbauetappen – so etwa die Abfallsammelstelle – seien zwar «so gut wie fertig», sagte Bruno Werthmüller. Doch bei der letzten Umbauetappe sei der Kostenvoranschlag klar überschritten worden, und dies, obwohl der Gemeinderat wo immer möglich gespart habe. Wie hoch der Nachtragskredit sein wird, den der Gemeinderat den Bürgerinnen und Bürgern beantragen wird, konnte Werthmüller am Freitagabend noch nicht beziffern. Er betonte aber: «Das gibt eine ganz gute Sache, davon sind wir im Gemeinderat alle überzeugt.»

Einstimmig Ja sagte die Gemeindeversammlung auch zu einem Kredit in der Höhe von 270 000 Franken für die Sanierung der Breitenriedstrasse. Vor allem derjenige Teil der Strasse, der im Wald verläuft, hatte in letzter Zeit Belagsschäden erlitten. Nun kann die Strasse stabilisiert werden.

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