Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Pfarrer Alfons Zahnd wird 80-jährig

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Josef Jungo

FreiburgAlfons Zahnd hat das Präsesamt des Hirtenverbandes des Sense-Oberlandes und der Talschaft Jaun in den Achtzigerjahren von Pfarrer Josef Käser, Plasselb, übernommen. Er sah seine Aufgabe darin, Kontakte mit den Hirtenfamilien zu pflegen und sie zu begleiten.

Bei den «Hirtenmessen» vor dem Alpauftrieb versammelte er jeweils die Hirtenfamilien, um gemeinsam den Segen Gottes für den Alpsommer zu erbitten. Dabei erinnerte er an die verantwortungsvolle Aufgabe, welche die Hirten für die ihnen anvertrauten Tiere, die Alpen und die Bergwelt übernehmen.

Brecca-Messe wurde Tradition

Für die Hirten und Berggänger war Präses Zahnd ein gern gesehener Gast, und sein freundliches Wesen war sehr geschätzt. Ein einmaliges Erlebnis war der von der Alpgenossenschaft St. Antoni am Bettag 1981 organisierte Gottesdienst mit der Taufe von zwei Hirtenkindern in der Brecca. Dieser Bettags-Gottesdienst ist inzwischen zur Tradition geworden, und jedes Jahr nehmen Hunderte von Gläubigen daran teil.

80. Geburtstag am Freitag

Alfons Zahnd wurde am 21. Mai 1930 in Rechthalten geboren. 1952 begann er sein Theologiestudium und feierte am 19. April 1965 als Franziskaner Pater Beat in Rechthalten seine Primiz. Es folgten Jahre als Kaplan in Eschenz und Rechthalten-Brünisried.

Vom Orden trat er in das Bistum Freiburg-Lausanne-Genf über und wurde 1982 Pfarrer in Plasselb und ab 1991 in Jaun, wo er im 2005 sein 40-Jahr-Priesterjubiläum feiern konnte. Das Jahr darauf zog er in die Kaplanei in Im Fang.

In der Folge stellten sich bei ihm gesundheitliche Probleme ein, welche mehrere Operationen und lange Spitalaufenthalte notwendig machten. Heute lebt er im Altersheim «Rose d’Automne» an der Kardinal-Charles-Journet-Strasse in Freiburg. Er ist auf den Rollstuhl angewiesen. Mit dem schweren Schicksal hadert er nicht. «Es gibt Sachen im Leben, die man nicht ändern kann», stellte er fest. Er freut sich natürlich über jeden Besuch. Beim Auffrischen von Erlebnissen und Erinnerungen heitert sich sein Blick auf, und oftmals ist er wieder für ein Spässchen bereit – so wie man ihn kennt.

Ein Bindeglied

Mit einem Schreiben informierte der Hirtenverband des Sense-Oberlandes und der Talschaft Jaun anfangs Mai seine Mitglieder, dass Pfarrer Niklaus Kessler bereit wäre, dieses Amt zu übernehmen. Am 2. Mai hatte er in der Pfarrkirche Plaffeien die neue Verbandsfahne eingesegnet.

Pfarrer Niklaus Kessler ist es ein Anliegen, die Hirtenfamilien auf den Alpen im Glauben zu begleiten. Er sieht dies auch als Aufgabe des Ortspfarrers im Oberland. Und so sehe er sich auch als Bindeglied zwischen der Dorfgemeinschaft und den «Aussenposten» auf den Alpen.

Mehr zum Thema