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Pfarrhaus wird umgebaut

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Untertitel: Pfarreiversammlung Plasselb

Autor: Von IMELDA RUFFIEUX

Nach dem Tod von Pfarrer Joseph im letzten Sommer stellte sich in der Pfarrei Plasselb die Frage, was mit dem Pfarrhaus geschehen soll, zumal Plasselb inskünftig von der Pfarrei Plaf-feien aus betreut wird. Im Gespräch mit dem Bischofsvikar fand der Pfarreirat den Kompromiss, dass das Gebäude saniert und ausgebaut wird, um es dann an Private zu vermieten. Die Pfarrei behält im Erdgeschoss ein Sitzungszimmer, so dass ein separater Eingang zur übrigen Wohnung gebaut werden soll. Zudem wird die heutige Waschküche im Erdgeschoss in ein Zimmer mit Bad umgewandelt werden, das als Schlafmöglichkeit für auswärtige Priester dienen soll.

Im Obergeschoss werden Badezimmer und Waschküche neu in einem Zimmer eingerichtet, die Teppiche werden überall durch Laminatboden ersetzt. Die Kosten belaufen sich gemäss Pfarreirat René Bapst auf 75000 Franken. Die Pfarrei entnimmt das Geld dem Kirchenbaufonds; die späteren Mieteinnahmen (1200 Franken ohne Nebenkosten) sollen wieder auf dieses Konto fliessen.
In der Diskussion wurde vor allem über die Notwendigkeit des vorgesehenen Sitzungszimmers gesprochen. Einige Pfarreibürger waren der Meinung, dass im neuen Pfarreilokal bei der Mehrzweckhalle genügend Raum für Sitzungen zur Verfügung stehen würde. Andere sahen ein, dass ein Pfarrer – auch wenn er nur etwa einen Tag pro Woche in der Pfarrei weilt – eine Art Empfangszimmer bzw. Büro für persönliche Gespräche und die seelsorgerische Tätigkeit benötigt. Der Kredit wurde schliesslich mit 30 Ja zu zwei Nein genehmigt.

Rechnung 2004 und Budget 2005

Die Versammlung unter der Leitung von Pfarreipräsident Andreas Lauper stimmte auch der Jahresrechnung 2004 zu. Diese schliesst bei einem Aufwand von 346486 Franken und einem Ertrag von 346956 Franken mit einem kleinen Ertragsüberschuss von 470 Franken. Auch das Budget 2005 wurde nach Klärung einiger Detailfragen einstimmig genehmigt. Es schliesst bei Aufwänden und Erträgen von rund 305200 Franken mit einem Ertragsüberschuss von 700 Franken. Die Versammlung mit 37 Teilnehmenden gewährte dem Pfarreirat zudem die Kompetenz, inskünftig Ausgaben in der Höhe von 10 000 Franken pro Jahr in eigener Kompetenz zu entscheiden, ohne eine Pfarreiversammlung einberufen zu müssen.

Zum Schluss sind mehrere Pfarreibürger für ihr Engagement geehrt worden: Coelestin Ruffieux, Astrid Ruffieux, Heinrich Ruffieux und Josef Bapst für ihr langjähriges Engagement im Cäcilienchor, Theres Bapst für ihre dreijährige Tätigkeit als Pfarrhaushälterin sowie Hermann Svoboda, der den Seelsorgerat während sieben Jahren präsidiert hatte.
Kaplan Gerhard Baechler, der die Pfarrei inskünftig betreuen wird, nutzte die Gelegenheit, um auf die Vielschichtigkeit einer lebendigen Kirche hinzuweisen. Das Institutionelle gehört ebenso dazu, wie die mystische Seite, der praktische Einsatz im Pfarreileben und die persönliche Beziehung zur Kirche, betonte er.

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