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Pferde mit vielen Talenten

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Verregneter Horse-Athlon in Plaffeien

Autor: Von CLAUDINE NYFFENEGGER

Freude und Sicherheit im Umgang mit dem Freizeitkameraden Pferd standen am Wochenende im Mittelpunkt des Interesses des Schweizer Freizeitreiterverbandes (SFRV), der den Anlass in Plaffeien unter OK-Präsident Helmut Piller organisierte. Der Schritt zum eigenen Pferd ist oft schnell getan, doch das Pferd auch artgerecht zu halten und sinnvoll zu beschäftigen, ist schon eine grössere Herausforderung. Hier setzt der Horse-Athlon, eine junge Disziplin im Pferdesport, an.

Gelassenheit für Pferd und Reiter

«Gelassenheit funktioniert nicht auf Druck», weiss Patricia Müller bestens aus ihrer Erfahrung als Richterin der Gelassenheitsprüfung. Es brauche regelmässiges Training, um gegenseitiges Vertrauen und Harmonie in der Verständigung zwischen Pferd und Reiter aufzubauen. Nur mit gut vorbereiteten Pferden mache der Ausritt ins Gelände Spass und würden unnötige Risiken vermieden.

Wie reagiert das Pferd?

«Lässt sich mein Fluchttier Pferd ängstigen, wenn ich ihm eine knisternde Aludecke auf den Rücken lege oder wenn es mir durch einen Engpass, gesäumt mit bunten Ballonen, folgen soll, oder springt es vor einem unerwarteten Geräusch davon? Antwort auf solche Fragen lieferte der Gelassenheitsparcours.Der Anlass in Plaffeien stand für Pferdefreunde jeder Reitweise und Ausbildung offen. Er umfasste vier Prüfungen: Bodenarbeit, Reitprüfung, Geländeritt und Gelassenheitsprüfung. Gestartet konnte in einer der vier Kategorien A Kinder und Jugendliche 12- bis 16-jährig (ohne Geländeritt), B Einsteiger (ab 17 Jahre und Erwachsene), C Amateure (gut ausgebildete Pferde und Reiter) und E junge oder alte Pferde, die nicht oder nicht mehr geritten werden können.

Überzeugendes Niveau

«Ich hatte ganz viele gute Pferdeführer mit guten Ansätzen», lobte Simone Marro, Richterin der Bodenarbeitsprüfung am Abend. «Auch wenn nicht alles auf Anhieb klappte, blieben die meisten ruhig. Das ist wirklich eine gute Übung für den Alltag», stellte sie weiter fest.Bodenarbeit bildet die Grundlage der Pferdeausbildung. Was vom Boden aus nicht klappt, wird im Sattel auch selten gelingen. Spielerisch lernt das Pferd auf Kommando zu weichen, sich vorwärts, rückwärts oder seitwärts zu bewegen, Gang- arten zu wechseln und still zu ste-hen. Parcoursbauerin und Richterin Amayi Wittmer verfolgte verschiedene Horseathlonprüfungen durchs Jahr und freute sich über das gute Niveau in Plaffeien. «Die meisten Punkte wurden verloren durch unpräzise Hilfegebung, oder weil der Pferdeführer oder Reiter den Parcours zu schnell absolvieren wollte, obschon keine Zeitlimite besteht», bedauerte sie. «Kinder führen oft besser und präziser als Erwachsene», stellte sie weiter fest.

Schweizermeisterschaft in Plaffeien

Der Schweizer Freizeitreiterverband führt jährlich sechs Horseathlon-Prüfungen durch. Die zwanzig übers Jahr bestqualifizierten Teilnehmer pro Kategorie werden sich am Sonntag, 29. Oktober, in Plaffeien an der Schweizer Meisterschaft messen.

Rangliste Plaffeien

Kategorie A: Kinder und Jugendliche 12- bis 16-jährig (ohne Geländeritt): 1. Noriane Girod mit O’Beid, 312 Punkte; 2. Nanina Müller mit Hending, 312 P.; 3. Stefanie Schnyder mit Calypso, 281 P. Kategorie B: Einsteiger (ab 17 Jahre und Erwachsene): 1. Claudia Marti mit Chelsea , 351 P.; 2. Angela Ramseier mit Benny, 346 P.; 3. Sandra Halter mit Cadiz, 345 P. Kategorie C: Amateure (gut ausgebildete Pferde und Reiter): 1. Paul Schafer mit Shahira, 355 P.; 2. Thomas Berger mit Kabana, 348 P.; 3. Helmut Piller mit Bajira, 347 P. (ausser Konkurrenz); 3. Ines Oribasi mit Etoile, 347 P. Kategorie E: junge oder alte Pferde. 1. Patricia Bachmann mit Amir, 257 P.; 2. Carole Nyffenegger mit Fridolin, 250 P.; 3. Karin Barthlome mit Anais, 241P.

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