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Pflegeheim will Kooperation prüfen

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Das Pflegeheim Ärgera in Giffers schliesst die Rechnung 2016 mit einem Ausgabenüberschuss ab. Nach Abschreibungen von 50 000 Franken liegt dieser bei 218 000 Franken. Damit ist das Defizit vor Abschreibungen sieben Prozent tiefer als budgetiert. Das Heim werde auch in Zukunft defizitär bleiben, insbesondere wegen den vom Kanton eingefrorenen Pflegetaxen von 103 Franken pro Tag und Bewohner, sagte Heimleiter Daniel Corpataux am Mittwochabend an der Delegiertenversammlung des Gemeindeverbands Alters- und Pflegeheim Region Ärgera in Giffers. Nach betriebswirtschaftlichen Grundlagen gerechnet, müsste das Heim den Tagessatz für Kost und Logis um 17 Franken pro Tag und Bewohner erhöhen können, so Corpataux.

Die Delegierten der vier Trägergemeinden Giffers, Tentlingen, Rechthalten und St. Silvester genehmigten die Rechnung einstimmig. Rechthaltens Syndic Marcel Kolly regte mit Blick auf die finanzielle Zukunft jedoch an, Synergien mit dem Pflegeheim Bachmatte in Oberschrot zu nutzen. «Denn wir haben ein Problem mit unserer Grösse», so Kolly. Das Pflegeheim Ärgera zählt 35 Betten. Zum Vergleich: Jenes in Oberschrot hat 47 Betten, das Heim St. Martin in Tafers 49, das Pflegeheim Maggenberg rund 90, und die Stiftung St. Wolfgang zählt vier Pflegeheime. «Die Zusammenarbeit würde uns in eine Position der Stärke bringen», betonte Kolly und warf die Frage auf, ob denn nicht auch die Reduktion auf nur eine Heimleitung diskutiert werden könnte.

Der Giffersner Heimleiter Daniel Corpataux zeigte sich bereit, Synergien mit dem Heim Bachmatte zu prüfen. «Wir werden von unserer Seite alles unternehmen, damit etwas in diese Richtung geht», versicherte er.

Offen für Diskussionen

Wie Armin Jungo, Verbandspräsident des Pflegeheims Bachmatte, gestern auf Anfrage erklärte, sind auch sie offen für Diskussionen. «Eine verstärkte Zusammenarbeit kann durchaus sinnvoll sein», so Jungo. Er denke dabei etwa an den Austausch von Pflegepersonal, was eine grössere Flexibilität schaffen würde. Auch lediglich eine Heimleitung sei eine Möglichkeit. «Wir müssen dies offen diskutieren.» Mit 47 Betten habe das Heim Bachmatte zwar eine Grösse erreicht, mit der es längerfristig selbstständig überleben könne. 47 Betten, das sei jedoch ebenfalls am unteren Limit.

Im Pflegeheim Ärgera in Giffers geht es zudem nächstens los mit dem Ausbau des Dachgeschosses und weiteren Bauarbeiten. Diese werden drei bis vier Monate dauern.

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