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Pflegepersonal lanciert eine neue Petition

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Freiburg«Das Personal bewertet die bisherigen Zugeständnisse des Staatsrats als ungenügend», hält der Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) Region Freiburg in einer Mitteilung vom Freitag fest. Der Staatsrat habe erst nach Verhandlungen beschlossen, die obligatorischen

Arbeitsbedingungen einzuhalten. Seit dem 1. Januar 2010 gelten 10 Prozent Zeitzuschläge für Nachtarbeit zwischen 23 und 6 Uhr. Weitere Verbesserungen wie der 10-prozentige Zuschlag von 20 bis 6 Uhr sowie der 15-prozentige Zuschlag für Angestellte über 50 Jahre seien erst ab 2013 zu erwarten.

Die Petition fordert den Staatsrat auf, die Verhandlungen so schnell wie möglich wieder aufzunehmen. Gefordert wird die Erhöhung der Zeitzuschläge auf 20 Prozent, die Anstellung des nötigen Personals und ein Ruhetag nach fünf geleisteten Nachtschichten von achteinhalb Stunden. «Dabei geht es um die Gesundheit des Personals und die Qualität der Betreuung», hält der VPOD fest.

Viele Überstunden

Die Gewerkschaft bemängelt, dass der Staatsrat trotz der guten Staatsrechnung 2009 und einem Vermögen von 750 Millionen Franken nur die Mindestanforderungen erfülle und nicht bereit sei, die Zeitzuschläge rückwirkend zu gewähren, obwohl diese dem Personal laut Arbeitsgesetz seit dem Jahre 2003 zustünden. Sie gibt auch zu bedenken, dass der Personalmangel und Überbelastung an der Gesundheit des Personals nagen und sich negativ auf die Qualität der Betreuung und Pflege auswirken. So würden die geleisteten Überstunden des letzten Jahres im Freiburger Spitalnetz 30 Vollzeitstellen entsprechen. az

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