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Philippe von Känel setzt Siegesserie fort

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Philippe von Känel setzt Siegesserie fort

Freiburger Meisterschaft im Luftgewehrschiessen in Schmitten

An den 29. Freiburgermeisterschaften im Olympischen Sportschiessen auf die 10-Meter-Distanz in Schmitten setzte Olympia-Anwärter Philippe von Känel seine Siegesserie fort. Der amtierende Schweizermeister, Senslermeister und eidgenössische Schützenkönig holte sich zum dritten Mal in Folge den Kantonalmeistertitel.

Von PATRICK COTTING

Dass das Sportschiessen hierzulande ein ganz besonderes Niveau aufweist und sich die Schweizer Nationalmannschaften zur Hälfte aus Sportlern aus dem Kanton Freiburg rekrutieren, wurde dem Zuschauer auch in Schmitten wieder in eindrücklicher Manier vor Augen geführt. Allen voran die Schweizer Ranking-Nummer 1 Philippe von Känel demonstrierte im Vorprogramm Sportschiessen der ersten Güte: 594 Punkte, und vom 10. bis zum 50. Schuss eine tadellose Serie mit nur einem Verlustpunkt, damit war er für seine Gegner uneinholbar. Aber auch die übrigen Teilnehmer kämpften verbissen um die Medaillen. Zutreffend meinte der Kantonal-Verantwortliche für Luftgewehr, Anton Cotting, nach dem Final: «So einen spannenden Final hatten wir noch nie.»!= In der Tat war nach zehn Schüssen ausser dem Namen des Siegers Philippe von Känel nichts klar. Sieben von acht Schützen mussten nochmals zum Stechen antreten: Daniel Burger gegen Patrick Cotting um den siebten Rang, Andreas Christe gegen Frédéric Jorand um den fünften Rang sowie Jean-Luc Bastian, Daniel Fürst und Beat Müller um die Ränge zwei und drei. Mit einer 10,5 wurde Jean-Luc Bastian Zweiter, Daniel Fürst wurde mit einer 10,4 Dritter.

Annik Marguet bei den Damen,
Dufaux bei den Senioren

«Wenn man so viel Vorsprung in den Final nehmen kann, ist das meistens schlecht», meinte Annik Marguet nach ihrem missratenen Final. Mit nur 97,7 lief dieser alles andere als geplant. «Einige Neuner links, dann wieder einige rechts . . . im Prinzip habe ich diesen Final verschlafen.» Zum Glück für sie lagen die Gegnerinnen, allen voran Brigitte Beyeler und Sandra Monney nach dem Vorprogramm zu weit hinten. Brigitte Beyeler konnte sich dank dem besten Final und einer 10,8 im letzten Schuss auf den zweiten Platz katapultieren, und Marguet feierte trotz allem ihren dritten Sieg in Serie.

Nach sechs Jahren Absenz vom obersten Siegertreppchen feierte Pierre-Alain Dufaux ein Comeback. Diesmal allerdings in der Seniorenkategorie. Der Altmeister deklassierte seine älteren Gegner und siegte mit Riesenvorsprung auf Vorjahressieger André Devaud. Damit dürfte in der Seniorenkategorie wieder eine der bekannten Dufaux-Siegesserien beginnen . . .

Tafers – wer denn sonst?

Alles andere, als dass der kantonale und nationale Leaderclub Tafers auch mit den Staffeln siegen würde, wäre eine Riesen-Überraschung gewesen. Ein Kuriosum war es allerdings trotzdem, dass Tafers IV vor Tafers II siegte. Tafers I suchte man vergebens auf der Rangliste. Der Grund lag in den Absenzen. Die Mitglieder der ersten Staffel waren in Den Haag oder am Final des eidgenössischen Schützenkönigsausstiches im Einsatz. Dies tat der Überlegenheit der Taferser keinen Abbruch. Mit den «starken» Frauen Brigitte Beyeler, Sandra Monney, Natascha Rumo sowie der männlichen Verstärkung Andreas Christe siegte die vierte Formation knapp vor der zweiten, vertreten durch Sturny, Dufaux, Burger und Vonlanthen.

Während bei den Junioren Tafers I mit Irène Beyeler, Marco Poffet und Nicolas Rouiller überragend Freiburgermeister wurde, siegte in der Kategorie Jugend wieder einmal St. Antoni. Liridon Imeri, Fabian Brülhart und Simon Dutly verwiesen Vully-Broye und Tafers auf die Plätze zwei und drei. Damit scheint sich in St. Antoni wieder eine gute Nachwuchsarbeit bemerkbar zu machen.

Nachwuchs so stark wie noch nie

Bei den Junioren siegte wie im Vorjahr Irène Beyeler. Allerdings wurde Beyeler gefordert wie noch nie. Und zwar ausgerechnet von Nicolas Rouiller, dem Jugend-Rekordhalter. Er führte im Vorprogramm mit ausgezeichneten 391 Punkten knapp vor Beyeler. Im Final schenkten sich die beiden bis zum neunten Schuss nichts und lieferten sich ein Duell erster Klasse. «Ladies first» hiess es erst im neunten Schuss, als «Gentleman» Rouiller mit einer 8,6 die Führung an Beyeler abtrat. Dritte wurde Aurore Verdon vom Club Vully-Broye. Marco Poffet aus Tafers musste mit einem Total von 488 Punkten mit dem vierten Rang vorlieb nehmen. Ein Verdikt, das manchen Experten zum Staunen brachte: «Dass man mit 488 nicht Freiburger Meister wird, kann man ja noch akzeptieren. Aber keine Medaille zu holen . . . ein so hohes Niveau gab es noch nie», meinte der Erfolgscoach Othmar Baeriswyl.

Die Jugendkategorie gewann überraschend Marlène Fernandes aus Ried vor Samantha Gugler und Manuela Poffet aus Tafers.

Beyeler und Poffet
gewannen Freiburger Cup

Irène Beyeler gewann den Freiburger Cup der Junioren mit einem winzigen Punkt Vorsprung auf Nicolas Rouiller. Wie beim Kantonalfinal ging sie aus dem Duell als die Glücklichere hervor. In der Kategorie Jugend siegte die Taferserin Manuela Poffet klar vor Samantha Gugler.

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