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Philippinischer Film mit Schweizer Ende

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Nach einer cineastischen Reise durch 58 Länder geht das Internationale Filmfestival Freiburg heute Abend in der Schweiz zu Ende: «Meet Me in St. Gallen» heisst der phi­lip­pini­sche Schlussfilm, den der künstlerische Leiter Thierry Jobin für das Finale ausgewählt hat, und die letzten zwanzig Minuten des Liebesdramas spielen im winterlichen St. Gallen. Die Geschichte handelt von Celeste und Jesse, die sich in einem Café auf den Philippinen kennenlernen, einen unvergesslichen Abend miteinander verbringen, sich aber erst vier Jahre später zufällig wieder treffen. Die gegenseitige Anziehung ist immer noch da, doch auch jetzt finden die beiden nicht zusammen. Wieder zwei Jahre später kommt es zum Wiedersehen in St. Gallen, und wieder gibt es Hindernisse …

«Philippinische Filmemacher mögen Geschichten, die sie weit weg von ihrer Heimat führen, an Sehnsuchtsorte wie Japan oder die Schweiz», sagt der Schweizer Produzent Cyrill Gerber. Er hat mit seiner Basler Produktionsfirma Milan Film die Dreharbeiten in St. Gallen organisiert. Diese fanden im Dezember 2017 statt. Knapp eine Woche weilte das etwa zehnköpfige Team von den Philippinen in der Schweiz, gedreht wurde während vier Tagen. Bis ein philippinischer Spielfilm im Kasten sei, brauche es zwölf Drehtage, sagt Cyrill Gerber. In der Schweiz rechne man mit dreissig, für einen Hollywood-Film mit über siebzig Tagen.

Mit offenen Armen empfangen

Für Cyrill Gerber und seine Mitarbeiter bedeutete das, dass in den vier Tagen in St. Gallen alles reibungslos funktionieren musste. «Die Filipinos hatten sehr genaue Vorstellungen davon, was sie wollten», so Gerber. Die Geschichte war um das Finale in St. Gallen aufgebaut, und das Filmteam hatte im Vorfeld in der Stadt recherchiert. Es wollte auf dem Weihnachtsmarkt und in der Stiftsbibliothek drehen, brauchte bestimmte Locations und Statisten. Cyrill Gerber musste unter anderem die notwendigen Drehbewilligungen einholen. «Dies stellte keine grossen Probleme; wir wurden überall mit offenen Armen empfangen.» Sowohl die Behörden als auch die Bevölkerung hätten sich über das Interesse der Filipinos gefreut.

Auf den wohl wichtigsten Wunsch des Filmteams hatte Cyrill Gerber allerdings keinen Einfluss: Das Drehbuch sah vor, dass Celeste nach dem zweiten Treffen mit Jesse auf Reisen geht, um ein «Weihnachtsdorf» zu besuchen und endlich einmal Schnee zu sehen. «Sie dachten wohl, im Winter gebe es in der Schweiz immer Schnee», sagt Gerber. Und tatsächlich hatten die Filipinos Glück: Während ihrer vier Drehtage lag St. Gallen unter einer dicken Schneedecke, und es fiel frischer Schnee vom Himmel. «Es war eisig kalt», erinnert sich Cyrill Gerber, «aber sie haben sich nicht beklagt.»

Überhaupt sei die Arbeit mit den Filipinos sehr angenehm gewesen: «Sie waren lebendig und unkompliziert.» Die Hauptdarstellerin Bela Padilla sei in ihrer Heimat ein Star. Fili­pi­nos aus der Schweiz, die von den Dreharbeiten erfahren hätten, seien extra vorbeigekommen, um sie zu sehen. «Sie war sehr freundlich und zuvorkommend.»

«Meet Me in St. Gallen» läuft heute Abend anlässlich der Schlussfeier im Kino Arena (für Gäste) sowie um 20 Uhr im Kino Rex (für alle). Informationen und Reservationen: www.fiff.ch

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