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Pierre-André Page, neu, SVP

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Ich trete an:

Pierre-André Page, neu, SVP

Was halten Sie von der Idee der SVP, den Staatsrat mittels Proporzwahl zu bestimmen?

Wenn wir das Resultat des ersten Wahlgangs anschauen, sehen wir, dass die politischen Kräfte nicht gleichmässig verteilt sind. Mit 20 Prozent Wähleranteil ist die SVP nicht in der Regierung. Wir wollen eine Konkordanz, in der die Kräfteverhältnisse berücksichtigt sind. Der Staatsrat soll ein Spiegelbild der Vertretung im Grossen Rat sein.

Welcher Staatsratsentscheid der letzten Legislatur war ein Fehler?

Die vom Staatsrat gewollte Erhöhung der Motorfahrzeugsteuern aus der letzten Grossratssession. Der Grosse Rat hat die Erhöhung verworfen, weil die Automobilisten bereits genug bezahlen.

Soll der Kanton die Stadt Freiburg finanziell unterstützen, damit sie offiziell zweisprachig wird?

Der Kanton hat einen zweisprachigen Status. Im Rahmen der bereits laufenden Arbeiten des Kantons zur Förderung der Zweisprachigkeit ist es nur logisch, dass er dies auch in der Stadt unterstützt. Aber es soll nicht nur die Aufgabe des Kantons sein.

Sind Sie für den Windpark Schwyberg und das Kleinwasserkraftwerk in der Sense?

Wasserkraft ist die beste Lösung. Beim Windpark auf dem Schwyberg bin ich kritisch. Wie beim Antennenprojekt auf dem Moléson finde ich es schade für die Landschaft, dies auf Bergen zu machen. Dank verbesserten Solarzellen wird der Windpark vielleicht gar nicht nötig sein. Aber es handelt sich um ein Pilotprojekt.

Bald gibt es im Kanton Freiburg 300000 Einwohner – ist das ein Grund zur Freude oder zur Sorge?

Es ist beides. Es ist schön, dass sich der Kanton Freiburg so gut entwickelt. Aber es bedeutet auch mehr Infrastruktur, mehr Schulen, mehr Strassen. Dafür soll auch die Umfahrungsstrasse in Düdingen und die Strasse Marly–Matran gebaut werden. Und die S-Bahn Freiburg kommt wirklich zu einem guten Zeitpunkt.

Der Kanton hat ein Vermögen von 817 Millionen Franken. Wenn Sie darüber verfügen könnten: Welches Projekt würden Sie umsetzen?

Zuerst müsste man die Steuerlast senken. Wenn wir dann konkrete Projekte unterstützen, so denke ich an den Technologiepark auf dem Cardinal-Areal. Dieser muss im Interesse der Wirtschaft und der Bevölkerung schnell realisiert werden. Auch das Projekt eines Schwimmbades ist dringend. Dieses muss aber zusammen mit Gemeinden studiert werden. uh/Bild aw/a

Bis zu denStaatsratswahlen befragen die FN alle Kandidatinnen und Kandidaten. www.freiburger-nachrichten.ch

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