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Pierre-André Page zieht sich zurück

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Er habe am Sonntag ein gutes Resultat erzielt, es analysiert, die Unterstützung der FDP gesucht, doch diese nicht gefunden. Deshalb eröffnete der Ständeratskandidat der SVP, Pierre-André Page, gestern dem Zentralvorstand seiner Partei: «Nach reiflicher Überlegung bin ich zum Schluss gekommen, dass der Rückstand von 5000 Stimmen auf den CVP-Kandidaten Beat Vonlanthen nicht mehr wettzumachen ist. In meinen Augen ist es nutzlos, zur Stichwahl anzutreten.»

Page sagte, die Bevölkerung habe ihn mit einem guten Resultat in den Nationalrat gewählt. «Diesen Wählerwillen will ich respektieren.» Er habe sich die Ausgangslage vorwärts und rückwärts überlegt, aber mathematisch werde man es nicht schaffen. «Wir könnten bestenfalls Dritte werden», so der Glanebezirkler.

Page sagte auch: «Ich will weder der Wasserträger der CVP noch jener der FDP sein. Würde ich zur Stichwahl antreten, so könnten viele SVP-Wähler Johanna Gapany auf unsere Liste setzen. Das würde der FDP nützen.»

Vorstand stützt Page

Vizepräsident Christophe Blaumann sagte, dass der Direktionsvorstand vorgängig die Ausgangslage geprüft habe und geteilter Meinung gewesen sei. «Aber der Direktionsvorstand hat entschieden, den Entscheid von Pierre-André Page zu unterstützen.» Die Versammlung nahm auf Antrag des Direktionsvorstands den Rückzug Pages zur Kenntnis. Sie stimmte nicht darüber ab.

Aus der Versammlung kam auch die Anregung, den Drittklassierten auf der SVP-Liste, Flavio Bortoluzzi, als Ersatzkandidaten zu nominieren. Der Seebezirkler erteilte dem Vorschlag eine Absage: «Ich stehe nicht zur Verfügung.»

«Leere Wahlzettel»

In der Diskussion kamen verschiedene Ansichten zum Ausdruck. Grossrat Nicolas Kolly zeigte sich enttäuscht über den Rückzug. «Wir haben nichts zu verlieren», sagte er. «Wir könnten gewinnen. Im zweiten Wahlgang werden viele Stimmen neu verteilt. Niemand weiss, wohin diese gehen. Wir müssen kein Geld ausgeben, die Wahl findet sowieso statt. Wir sind doch Kämpfer.»

Grossratspräsident Roland Mesot meinte hingegen, die Basis der SVP umfasse maximal 22 000 Stimmen, und das werde nicht reichen. «Wenn wir uns zurückziehen, dann sollen sich die CVP und die FDP die Köpfe einschlagen. Wir könnten dann bei den kan­tonalen Wahlen 2021 davon profitieren.»

Anschliessend an die Debatte stimmte der Zentralvorstand dafür, keinen der drei «linken» Kandidaten bei der Stichwahl zu unterstützen. Die Versammlung empfahl, am 10. November einen leeren Wahlzettel einzuwerfen.

«Nie mehr Nationalrat»

Der Zentralvorstand hat gestern auch dem abgewählten Nationalrat Jean-François ­Rime für seine 16 Jahre in der nationalen Politik gedankt.

Rime seinerseits dankte seiner Partei, ohne die er nicht Nationalrat und später auch nicht Gewerbepräsident geworden wäre. Er hielt fest: «Ich werde nie mehr Nationalrat sein und auch kein politisches Amt mehr annehmen. Ich werde aber bei Abstimmungen weiterhin aktiv sein.»

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