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Pikantes Stück Stoff sorgt für Aufregung

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Theatergruppe St. Silvester spielt «S rootsidige Hösli»

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Die Theatergruppe Rechthalten ist ein eingespieltes Team. Die Frauen und Männer sind grösstenteils schon seit Jahren dabei und zeigen bei der Aufarbeitung eines neuen Stück ein grosses persönliches Engagement, das charakteristisch für Dorftheater ist.

Das Stück nicht nur spielen,
sondern leben

Die Rolle des Regisseurs besteht in St. Silvester am Anfang denn auch vor allem darin, nach der Stückauswahl die allgemeine Richtung vorzugeben, wie Beat Vogelsang erklärte, der diese Aufgabe auch in diesem Jahr wahrnimmt. «Jeder überlegt sich beim Lesen des Stücks selbst, wie er seine Rolle ausfüllen will. Er übersetzt den Text in unseren Dialekt und passt die Sätze nach eigenem Gutdünken an.»

Deshalb werden die Szenen bei Probenbeginn Anfang November auch nicht darauf abgestimmt, dass die Spielerinnen und Spieler auf ein bestimmtes Passwort reagieren. «Die Truppe spielt nicht nur, sie lebt das Stück», betont Beat Vogelsang.
Die Darsteller seien so gut aufeinander eingespielt, dass sinngemässe Übergänge reichen. Als besondere Stärke seines Teams erwähnt er, dass sie allfällige Unterbrüche und Löcher mit grosser Routine so gekonnt überspielen, dass der Zuschauer es gar nicht mitbekommt.
Diese Spontaneität ist es auch, die der Gruppe hilft, das grösste Problem zu überwinden, vor dem sie alljährlich wieder stehen. Der Proberaum im Vereinslokal entspricht von der Grösse und Ausstattung her nämlich in keiner Weise den wirklichen Gegebenheiten auf der Bühne. Erst für die Hauptprobe werden die Kulissen aufgestellt. Das ist vor allem für Abgänge von der Bühne ein Hindernis, das die Truppe aber bestens zu überwinden vermag.

Ein Auge für Details

Die Hauptaufgabe es Regisseurs bestehe später vor allem darin, die Koordination von Details zu überwachen, erklärt Beat Vogelsang weiter. Genau diese Details sind nämlich im diesjährigen Stück der Theatergruppe St. Silvester von grosser Bedeutung. Das Lustspiel an sich ist vom Inhalt her nicht so kompliziert; das Weitergeben und Verstecken des Seidenhöschens, das einerseits schnell und andererseits geheim, aber für den Zuschauer nicht zu geheim, vonstatten gehen muss, will geübt sein.

Achtmal zeigen die sechs Männer und fünf Frauen das Theaterstück «S rootsidige Hösli» von Josef Zeitler im Saal der Turnhalle, wo jeweils bis zu 220 Personen Platz finden. Die Theaterleute konnten sich in den vergangenen Jahren einen immer grösser werdenden Fankreis aufbauen. Dies, obwohl man sich in den zwölf Jahres seit Bestehen der Truppe nicht auf eine bestimmte Art von Stück festgelegt hat. Es werde sowohl von den Zuschauern wie auch von den Darstellern geschätzt, wenn man mal einen Krimi, mal ein kompliziertes Verwechslungsstück oder mal etwas Ländliches aufführe, erklärte Beat Vogelsang.
Zum Inhalt des diesjährigen Stücks ist es besser, nicht zu viel zu verraten. Ein kleines Stück Seide sorgt im Haushalt von Vreni (Joséphine Rappo) und Ueli Specht (Dominik Buchs) für Aufregung. Für missverständliche Situationen sorgen die Pensionsgäste Lisa Schneider (Linda Boschung), Professor Dr. Lausig (Gabriel Huber, in Hochform), Dr. jur. Käthi Garaus (Anita Zurbuchen) mit Tochter Clara (Petra Sali) ebenso wie die übrigen Hausbewohner. Allen voran sind da die Magd Rosi (Sonja Reichmann) und der Knecht Hans (Hermann Gugler) zu nennen. Aber auch der Sohn des Hauses, Franz (Helmar Kolly), und der Grossvater Godi (Roland Vonlanthen) bekommen die Aufregung zu spüren – und nicht zu vergessen natürlich Pfarrer Mathias Riederer (Erich Kaeser), der als Freund des Hauses auch seinen Teil zum Chaos beiträgt!

Kinder- und Altersvorstellung am Samstag, 18. März, um 14 Uhr (gratis für Schulkinder, Extra-Einladung für Bewohner der Altersheime Giffers und Plaffeien), Premiere am 18. März um 20 Uhr. Weitere Aufführungen: 19., 22., 23, 24., 25. und 26. März, jeweils um 20 Uhr. Reservationen: Mo.-Mi. und Fr. von 18.30 bis 20.30 Uhr sowie Do. von 18.30 bis 19.30 Uhr unter Tel. 026/418 34 27 (Heidy Aeby).

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