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Pilz zerstört Sporthallenboden in Wünnewil

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Ein Unglück kommt selten allein: Dies zeigte sich bei der Dreifachsporthalle in Wünnewil. Innert fünf Monaten sind zwei von drei Turnhallenböden an bestimmten Stellen eingebrochen. Im Februar hatte der Gemeinderat aufgrund einer Bodendelle in einer der drei Turnhallen eine Untersuchung durch Fachspezialisten veranlasst. Diese haben den Boden um zwei Quadratmeter aufgeschnitten und dabei einen sogenannten Weissen Porenschwamm gefunden. Der Pilz hat die Holzkonstruktion unterhalb des Bodens an gewissen Stellen befallen. Vergangene Woche hat sich zudem ein Teil des Bodens in einer zweiten Turnhalle abgesenkt.

Feuchtigkeit vorgefunden

«Der Pilz ist nicht giftig», sagte Gemeinderätin Judith Fasel (CVP) an der Generalratssitzung vom Mittwochabend. Im Bericht der Spezialisten sei festgehalten, dass die Bereiche, die eingebrochen sind, besonders feucht seien. Wahrscheinlich habe sich Kondenswasser bei der Aluabdichtung unterhalb des Bodens gesammelt. Zudem vermuteten die Spezialisten, dass der Plattenbelag der Duschräume undicht sei, wodurch zusätzliche Feuchtigkeit in den Unterboden gelange. Um die definitiven Zusammenhänge herauszufinden, würden Klimamessungen durchgeführt, sagte Fasel. «Wenn wir den Boden sanieren, müssen wir sicher sein, dass sich die Schäden nicht wiederholen.»

Die im Jahr 2000 fertiggestellte Dreifachsporthalle mit spezieller Schwingbodenkonstruktion hatte bereits 2004 den ersten Schaden erlitten. Damals konnte die Gemeinde allerdings noch den Architekten zur Verantwortung ziehen – aber jetzt ist die Verjährungsfrist abgelaufen, wie Fasel ausführte.

«Der Schaden muss dringend behoben werden, da Schulen und Vereine auf die Turnhallen angewiesen sind.» Im nächsten Jahr komme deshalb eine grössere Investition auf die Gemeinde zu. Der Gemeinderat schätze die Kosten zwischen 500 000 und einer Million Franken. Er könne an der nächsten Generalratssitzung genauere Angaben zur Sanierung machen und einen entsprechenden Kredit beantragen.

Der Gemeinderat informierte zudem über die Sanierung der Steinigen Brücke in Flamatt: Die Subventionen vom Bund und den Kantonen Freiburg und Bern seien gesprochen. Der Gemeinderat habe einen überarbeiteten Antrag beim Bund eingereicht, um einen grösseren Subventionsbeitrag zu erhalten, sagte Gemeinderat René Schneuwly (SP).

Weitere Geschäfte

Der Generalrat genehmigte alle Anträge einstimmig

Unter der Leitung von Vize-Generalratspräsident Rolf Tschannen genehmigten die 41 anwesenden Generalräte von Wünnewil-Flamatt ein Kreditbegehren von 50 000 Franken für das Entwässerungsprojekt im Sanierungsperimeter Eggelried. Weiter genehmigten die Anwesenden eine Abwasserausführungsplanung, die zeitgleich mit der Trinkwasserverbindungsleitung zum Steig geplant wird. Zudem sprach der Generalrat einen Kredit von 52 000 Franken für die Sanierung der Entwässerungsleitung, die vom Bahnhof Flamatt bis in Richtung Dorf reicht. Der Kanal ist aufgrund sandiger Frachten verstopft und im unteren Bereich eingebrochen. Die SBB beteiligten sich an den Kosten, der Verteilschlüssel sei allerdings noch nicht festgesetzt, sagte Gemeinderat Pirmin Schenk (SVP). Die Anwesenden stimmten ebenfalls dem überarbeiteten Feuerwehrreglement der Feuerwehrfusion Untere Sense zu. Heinrich Perler von der CVP wurde mit 39 Stimmen und zwei Enthaltungen in die Raumplanungs- und Verkehrskommission aufgenommen. Er folgt auf den abtretenden Andreas Perler. Rolf Tschannen vermeldete zudem die Demission von Fritz Siegenthaler (SVP), der wegen seines Umzugs zurücktritt.

jp

 

 

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