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«Pink Floyd passen am besten zu uns»

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Autor: Imelda Ruffieux

Sensavenue als junge Band zu betiteln wäre irgendwie falsch: Die sechs Musiker sind alle nicht mehr zwanzig (siehe Kasten). Doch der Begriff Nachwuchsband gilt immer noch: In der heutigen Besetzung spielt die Gruppe nämlich erst seit knapp einem Jahr.

Sensavenue könnte auch Pink-Floyd-Avenue heissen, denn die Songs der legendären Gruppe rund um den charismatischen Bassisten Roger Waters haben es der Band angetan. Mit dem Covern dieser Lieder bestreiten sie am Freitag einen Abend im Konzertlokal Bad Bonn.

Spontaner Anfang

«Angefangen hat alles vor etwa vier Jahren an einer Fasnacht in Plaffeien», erinnert sich Sänger Eric Schafer. Zu später Stunde seien ein paar Kumpel noch zusammengesessen, und einer habe zur Gitarre gegriffen. Der Rest ist Geschichte: Das Zusammenspiel war ihnen auch noch am nächsten Morgen in guter Erinnerung, und der Wunsch nach einer Band war geweckt.

Eric Schafer, sein Bruder Patrick und Daniel Stoll nannten sich damals noch «Triple S», probten ein wenig und hatten schon bald einmal einen Auftritt. «Es war die reinste Katastrophe», fasst Eric Schafer zusammen. «Wir spielten einfach mal so drauf los – und so hat es auch getönt.»

Das Fehlen eines Keyboarders war einer der Gründe für das unbefriedigende Resultat. «Ohne Synthesizer tönen Pink-Floyd-Songs einfach nur öde.» Diese Lücke konnte später mit Philipp Huber aus Plaffeien gefüllt werden. Der Fünfte im Bunde war Gitarrist Mathias Frei aus Tafers.

Pink Floyd for ever

Trotz dieser Erfahrungen blieben sie ihrer Lieblingsmusik treu. Er sei offen für alle Arten von Musik, «doch Pink Floyd hat mich schon immer begeistert. Ihre Musik war immer da», erklärt Daniel Stoll seine Begeisterung für die britische Band, die sich vor 27 Jahren auflöste. «Pink Floyd passen am besten zu uns.» Jeder sei motiviert gewesen weiterzumachen, zumal es in der Region keine zweite Pink-Floyd-Coverband gab.

Die Bestätigung, dass diese Musik durchaus ihr Publikum findet, erhielten sie bei einem kurzen Gastspiel im Bad Bonn vor knapp einem Jahr, wo sie mit anderen Bands auftreten durften. «Die Reaktionen waren sehr gut», erklären die beiden. So sah es auch Konzertveranstalter Daniel Fontana, der den Jungs damals eine Wiederholung versprach.

Am Freitag ist es nun so weit. In der Zwischenzeit verzeichnete die Band einen Wechsel. Mit Patrik Schafroth kam ein Drummer, der die Dynamik der Songs rasch intus hatte. «Pink Floyd ist anspruchsvolle Musik», sagt Eric Schafer. Um sie spielen zu können, müsse man viel Arbeit investieren.

Ein wenig nervös

Geprobt wird im Luftschutzkeller bei Daniel Stoll in Plaffeien. Der Auftritt in Düdingen ist für die Band bereits ein Höhepunkt ihrer Geschichte. «Bad Bonn ist Kult. Wir sind dankbar für die Einladung.» Neben der freudigen Erwartung ist auch ein wenig Nervosität zu spüren. «Wir sind keine Profis. Es ist alles live, da kann schnell einmal ein Fehler passieren», sagt Eric Schafer. Er ist aber sicher, dass er locker sein wird, sobald die ersten zwei Songs durch sind. «Wenn die Bude voll ist, dann ist schon ein gewisser Erwartungsdruck da», ergänzt Daniel Stoll.

Bad Bonn Düdingen, Freitag, 27. Januar, 21.30 Uhr.

Nicht mehr ganz jung, aber mit viel jugendlichem Schwung (hinten, v. l.): Philipp Huber, Patrick Schafer, Patrik Schafroth; (vorne, v. l.): Mathias Frei, Eric Schafer und Daniel Stoll.Bild Aldo Ellena

Zukunft:Nehmen, wie es kommt

Mittlerweile hat die Band etwa 20 Lieder im Repertoire. Ein klein wenig habe man auch schon an eigenen Songs getüftelt, erklärt Eric Schafer. «Virtuell existiert schon etwas, im Kasten ist aber noch nichts.» Natürlich würde die Band auch da dem Stil von Pink Floyd treu bleiben.

Wenn sich aus diesem Auftritt neue Möglichkeiten ergeben, dann will die Band sie gerne annehmen. Es passe aber nicht zu ihnen, zu viele Ambitionen in grosse Zukunftsprojekte zu stecken. «Wir machen das aus reiner Freude. Jeder von uns hat Familie und Beruf.» Mehr als ein paar Auftritte an den Wochenenden würden sowieso nicht drinliegen, so Daniel Stoll (46). «Wir können nicht loslegen, als ob wir zwanzig wären», sagt der 45-jährige Eric Schafer. «Aber lieber spät als nie.» Der Spass soll im Vordergrund bleiben. «Und alles andere nehmen wir, wie es kommt.»im

www.sensavenue.com

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