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«Pioniergeist auch in Zukunft nötig»

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Kaisereggbahnen blicken auf 60 Jahre zurück

Autor: Von IMELDA RUFFIEUX

Die 129 Aktionärinnen und Aktionäre konnten an der 60. Generalversammlung unter der Leitung von Verwaltungsratspräsident Alfons Ackermann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Für den Sommer 2005 verzeichnete die Bahngesellschaft bei 128 Betriebstagen gar das beste bisherige Ergebnis überhaupt. Vor allem Zusatzangebote wie Trottikick und Brunch trugen dazu bei. Die Wintersaison 2005/06 dauerte knapp 100 Betriebstage und brachte bei Brutto-Einnahmen von rund 1,8 Mio. Franken ebenfalls ein neues Rekordergebnis. Viel natürlicher Schneefall, die Beschneiungsanlagen (58 000 Kubikmeter Kunstschnee oder etwa 29 Fussballfelder mit einer 35 Zentimeter-Schneedecke) sowie das Zusatzangebot Schlittelkick (über 3500 transportierte Personen) trugen dazu bei.Das Betriebsjahr schloss bei Einnahmen von 2,399 Mio. Franken und einem Aufwand von 1,802 Mio. Franken einen Cashflow von 597 000 Franken. Nach Abschreibungen und weiteren Verbuchungen verbleibt ein Gewinn von 11 800 Franken. Dieser wird auf die neue Rechnung vorgetragen.

Viel investiert

Alle Mitglieder des bisherigen Verwaltungsrates wurden wiedergewählt. Neu nimmt Felix Bürdel, Plasselb, Einsitz in diesem Gremium. Der ehemalige Verwaltungsratspräsident Paul Zbinden, der das Wahlgeschäft leitete, erinnerte daran, dass die Gesellschaft in den letzten Jahren 16 Mio. Franken investiert hat. Zwei Dinge sprechen für den Erfolg des Verwaltungsrates, erklärte er: Das gut erschlossene Skigebiet mit ausgezeichneten Pisten sowie eine mit einem positiven Ergebnis schliessende Rechnung. «Man kann nicht ruhen. Es wartet noch einiges, denn die Infrastruktur muss immer wieder verbessert werden, damit man den Gästen etwas bieten kann», betonte Paul Zbinden.

Pioniere mit Weitsicht

In diesem Sinne äusserte sich auch Otto Lötscher, Ammann von Plaffeien und Verwaltungsratsmitglied: «Es waren Pioniere mit Weitsicht am Werk, Ende der 30er Jahre einen Skilift zu planen, als erst wenige überhaupt Ski fahren konnten.» Der Schwarzsee war, sei und bleibe ein wunderbares Ausflugsziel für Ausflüger aus der Region und ein Ferienort mit Tradition. «Es braucht dazu touristische Angebote. Die Kaiseregg-Bahnen haben viel dazu beigetragen», hielt er fest.Auch in Zukunft sei Weitsicht nötig, meinte Otto Lötscher mit dem Dank an die Aktionäre und die Sensler Gemeinden für ihre Unterstützung in der Vergangenheit und der Hoffnung, auch inskünftig auf ihr Engagement zählen zu können. «Der Schwarzsee hat nach meiner Ansicht gute Erfolgschancen. Seien wir Pioniere, wie es uns unsere Väter und Vorväter vorgelebt haben.»

Ersatz der Kaiseregg-Skilifte geplant

Die nächsten Herausforderungen warten bereits. Wie Verwaltungsratspräsident Alfons Ackermann ausführte, soll die neue Gypsera Mitte Dezember eingeweiht werden (siehe auch FN vom 16. August 2006). Die Skilifte am Kaiseregghang sind sanierungsbedürftig und sollen im Sommer 2008 durch eine Vierer-Sesselbahn ersetzt werden. Auch der Platzmangel im Berghaus Riggisalp (80 Plätze) ist ein Thema. Provisorisch konnte man mit Hilfe eines Tipizeltes 45 zusätzliche Plätze gewinnen. Es ist ein Ausbau auf etwa 150 Innenplätze geplant.

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