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Pisa-Studie: Die französischsprachigen Schulen erhalten sehr gute Noten

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Autor: irmgard Lehmann

Der erste Pisa-Test im Jahre 2000 in der Schweiz hat noch viel Staub aufgewirbelt; hat er doch gezeigt, dass die Lesekompetenz an den Schweizer Schulen nicht so hoch war, wie man sie erwartet hatte.

Ein zweites Mal wurde der Test 2003 durchgeführt und ein drittes Mal haben 2006 über 2500 Neuntklässlerinnen und Neuntklässler in 16 Kantonen die Pisa-Tests abgelegt, davon rund 1600 französischsprachige Schülerinnen und Schüler aus dem Kanton Freiburg. Die Ergebnisse sind gestern Mittwoch bekannt geworden.

Mit Zusatzstudie ergänzt

Die Westschweiz und das Tessin haben die internationale Pisa-Studie mit einer Zusatzerhebung ergänzt. «Dank ihr können die französischsprachigen Kantone ihre Ergebnisse untereinander vergleichen», sagte Erziehungsdirektorin Isabelle Chassot am Mittwoch vor den Medien.

Über Westschweizer Schnitt

Dem Vergleich bestens standgehalten haben die elf Freiburger OS-Schulen. Haben sie doch in Naturwissenschaften, Mathematik und Lesen äusserst gute Ergebnisse erzielt: Ein Viertel der Schülerinnen und Schüler der Realklassen und über die Hälfte jener der Sekundarklassen liegen über dem Westschweizer Durchschnitt. Ausgezeichnet sind auch die Leistungen in den Progymnasialklassen.

Das freut vorab die Erziehungsdirektorin: «Die Studie zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind – zumal sie auch die Ergebnisse des Pisa-Tests 2003 bestätigt hat.»

Geschlechtsunterschiede

In den Naturwissenschaften gehören die Freiburger Schülerinnen und Schüler mit einem Durchschnitt von 522 Punkten zu den besten der Westschweiz. Der Schweizer Durchschnitt liegt bei 513 und jener der OECD bei 500 Punkten. Dabei beträgt der Durchschnitt in der Progymnasialabteilung 566, in der Sekundarabteilung 507 und in der Realabteilung 441 Punkte. Notabene: Das Geschlecht spielt weiterhin eine Rolle. Haben doch die Knaben in allen Abteilungen bessere Ergebnisse erzielt.

Mädchen lesen besser

Die Mädchen haben hingegen beim Lesen deutlich besser abgeschlossen als die Knaben. Der Kanton rangiert mit 519 Punkten an der Spitze der Westschweizer Kantone; der Schweizer Durchschnitt liegt bei 501 Punkten.

Und das pikante Detail: Die Unterschiede in den drei Klassentypen sind beträchtlich: 555 Punkte bei den Progymnasialklassen, 500 bei den Sekundarklassen und 443 bei den Realklassen.

Gute Rechenleistungen

Erfreulich sind auch die Zahlen im Bereich Mathematik: Mit 557 Punkten erreichen die Freiburger Schülerinnen und Schüler die höchste Punktzahl der Westschweizer Kantone (Schweizer Durchschnitt 533). Auch hier sind die Unterschiede zwischen den Klassentypen beträchtlich und liegen ähnlich wie beim Lesen.

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